Ortsbeirat Keitum: Asylbewerberfamilien ins Polizeihaus

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04. Februar 2014, 00:31 Uhr

Mittlerweile steht das sogenannte Polizeihaus in der Munkmarscher Chaussee seit fast drei Jahren leer. Bis dahin wohnten in dem landeseigenen Doppelhaus nahe der Keitumer Kirche zwei Polizistenfamilien. Obwohl die Gemeinde Sylt den Leerstand mehrfach beim Land kritisiert hat, hat sich bis heute nichts daran geändert. Zwar wird zwischen Land und Gemeinde über die künftige Nutzung entbehrlicher Landesliegenschaften verhandelt, das ist dem Keitumer Ortsbeirat jedoch nicht genug. „Wir würden das Haus gerne einmal besichtigen, um eine Empfehlung abgeben zu können, wie man es nutzen kann“, sagte der Vorsitzende Oliver Ewald auf der jüngsten Sitzung. Auch Dr. Roland Klockenhoff forderte mehr Druck gegenüber dem Land: „Das Haus ist kurzfristig bewohnbar, aber die Gemeinde bringt Asylbewerberfamilien auf dem Festland unter.“

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