Nicht Seehundjäger, sondern Tierärzte sollen entscheiden

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12. Februar 2014, 13:45 Uhr

Das Leid der Seehunde zu mindern, sie vor dem Tod zu bewahren – dafür kämpft die Föhrer Tierärztin Janine Bahr nach eigener Aussage. Gegen den Vorwurf, einige der von ihr nach Friedrichskoog geschickten Tiere seien auf dem Weg dorthin verstorben, wehrt sie sich. Ihrer Meinung nach sei es bei einer geschützten Tierart wie den Seehunden nicht mehr zeitgemäß, Jägern die Entscheidung über Leben und Tod zu überlassen. Ausgebildete Tierärzte nach einem mehrjährigen Hochschulstudium seien viel besser dafür geeignet.

„Ich möchte gegen die Seehundjäger keinen Krieg führen“, betont sie. Alle Beteiligten, Jägerschaft und Ministerium, an einen Tisch zu bekommen, um an der bestehenden Situation etwas zu ändern – das sei ihr Ziel.

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