DGzRS auf Sylt : Neues Design für die „Pidder Lüng“

Nachher: Am Deckshaus wurde tagesleuchtrote Folie angebracht.
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Nachher: Am Deckshaus wurde tagesleuchtrote Folie angebracht.

Drei Monate befand sich der Seenotrettungskreuzer zur Generalüberholung in der Werft. Seit Mittwoch liegt er wieder im Lister Hafen.

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06. Juli 2018, 05:30 Uhr

Der Seenotrettungskreuzer „Pidder Lüng“ von der Station List der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat sich von Anfang April bis Anfang Juli 2018 zur turnusgemäßen Generalüberholung in der hauseigenen Werft auf dem Gelände der Seenotretter-Zentrale in Bremen befunden. Dort erneuerten die Schiffbauer unter anderem den Farbanstrich, beseitigten Korrosionsschäden und warteten die Maschine. „Am augenfälligsten ist die neue großflächige tagesleuchtrote Folie im typischen Seenotretter-Design am Deckshaus“, berichtet Ralf Baur, Sprecher der DGzRS. Gegenüber der herkömmlichen sechsschichtigen Lackierung würden durch die Folie Aufwand und Kosten sinken. „Der Farbton des Tagesleuchtrots ist der gleiche wie bei allen anderen Einheiten der Seenotretter. Neu ist die Folie in dieser Großflächigkeit. Als wir die 20-Meter-Klasse vor rund zehn Jahren entwickelt haben, hatten wir für diese Schiffe zunächst aus verschiedenen Gründen eine leicht andere Farbgebung gewählt“, so Baur. Unter anderen sei die großflächige Folie damals teurer und nicht so einfach zu verarbeiten gewesen wie heute. Die „Pidder Lüng“ sei das erste Schiff dieser Klasse, das mit dieser Folie beklebt wurde. „Wenn das gut funktioniert, sollen auch zukünftig die 20-Meter-Kreuzer diese Folie bekommen“, so der Sprecher.

Vorher: Der Rettungskreuzer Pidder Lüng im Lister Hafen vor der Generalüberholung.
Foto: Die Seenotretter – DGzRS/Per Kasch@SeverinWendeler
Vorher: Der Rettungskreuzer Pidder Lüng im Lister Hafen vor der Generalüberholung.

Mit der regelmäßigen Wartung ihrer Einheiten wie der „Pidder Lüng“ stellt die DGzRS sicher, dass sie auf den Stationen ständig einsatzbereit sind und die Technik im Ernstfall zuverlässig funktioniert. Dies ist nicht zuletzt für die Sicherheit der rund 800 freiwilligen und 180 fest angestellten Seenotretter bei ihren oft gefahrvollen Einsätzen unerlässlich.

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