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Bauprojekte auf Sylt : Neue Wohnungen statt Kindergarten

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Die Kampener Gemeindevertreter haben beschlossen, dass am Börderwai künftig Dauerwohnraum für Sylter entsteht

2015 scheint das Jahr des großen Starts neuer kommunaler Wohnungsbauprojekte im Norden der Insel zu werden. Ob im Wenningstedter Osterweg, im Kleinen Süderhörntal in List oder am Börderwai in Kampen – überall stellen die Gemeinden eigene Grundstücke zur Verfügung, um mehr bezahlbaren Wohnraum für Insulaner zu schaffen. Nicht immer jedoch handelt es sich um brachliegende Flächen: Im Fall vom Kampen führt zum Beispiel der demografische Wandel dazu, dass dort, wo bisher Kinder betreut werden, künftig Familien oder auch Alleinstehende wohnen sollen.

Die Gemeindevertreter haben vergangene Woche einen Aufstellungsbeschluss für das zirka 3  000 Quadratmeter große Gebiet zwischen Börderwai, Süderweg und Börderstich (siehe Karte rechts) auf den Weg gebracht, um dort Mietwohnungen errichten zu können. Die Nutzung des größeren Hausteils sowie der Außenanlagen als Kindergarten muss aufgrund des fehlenden Nachwuchses im Dorf bereits zum 31. Juli 2015 aufgegeben werden (wir berichteten). Das bestehende Gebäude verbleibt dann jedoch im Besitz der Gemeinde und soll zu Dauerwohnraum umgenutzt und baulich erweitert oder auch durch einen Neubau ersetzt werden.

Die bisher bekannten Planungen sehen vor, am Börderwai Zwei- bis Vierzimmerwohnungen über teilweise zwei Ebenen mit einer Größe von zirka 50 bis maximal 120 Quadratmetern herzustellen. Der Außenraum soll als Gartenfläche für die zukünftigen Bewohner gestaltet werden. Zudem werden auf den Freiflächen Richtung Süderweg sowie an der Ecke Börderstich/Börderwai zwischen dem Gebäude und der Straße zirka 24 private Stellplätze für die geplanten Wohnungen entstehen. Entlang der südlichen und westlichen Grundstücksgrenze befinden sich Anpflanzungen, die erhalten bleiben sollen. Für die Umsetzung der Gebäudeerweiterung ist jedoch die Beseitigung vorhandener Gehölze erforderlich. Als Ersatz wurde deshalb festgelegt, dass in dem Plangebiet vier Bäume neu anzupflanzen sind.


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erstellt am 18.Mär.2015 | 06:00 Uhr

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