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Lister Weststrand : Neue Halle, neuer Kiosk, neues WC

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Für den Bereich Strandübergang Weststrandhalle haben Gemeinde und Kurverwaltung viele neue Pläne.

Umfangreiche, bauliche Veränderungen plant die Gemeinde rund um die Lister Weststrandhalle: Verlegung der Strandkorbhalle und des FKK-Strandes, zusätzlicher Strandkiosk, Abriss der Bambusbar und Erweiterung des Parkplatzes. Einiges von den Plänen die Gemeinde und Kurverwaltung haben, ist noch Zukunftsmusik. Lists Bürgermeister Wolfgang Strenger stellt in der Sylter Rundschau die Überlegungen im Einzelnen vor.

„Grundsätzlicher Hintergedanke ist die Zentrierung des Angebots für die Gäste und kurze Wege für die Strandgänger“, fasst Wolfgang Strenger die Vorhaben zusammen. Alle Maßnahmen werden auf gemeindeeigenem Gebiet stattfinden, so dass eine Abstimmung mit den Listlandeigentümern nicht notwendig ist. Dass die Strandkorbhalle gegenüber der Weststrandhalle immer wieder teilweise von Sand bedeckt und wieder freigebuddelt werden muss, ist auf Dauer keine Lösung. Außerdem sei die Zuwegung zum Strand am jetzigen Standort ungünstig, da die Fahrzeuge immer den Gästeweg passieren müssen. „Wir planen die alte Halle abzureißen, das Gelände zu renaturieren und den Neubau nördlich der Weststrandhalle in einem Dünental.“ Das neue, 1200 Quadratmeter große Gebäude, soll so in die Landschaft eingefügt werden, dass es von den Wegen aus nicht zu sehen ist. Eine extra Zuwegung ist auch geplant, so dass die Fahrzeuge direkt über die Rampe zum Strand kommen, ohne erst durch den Gästestrom durchfahren zu müssen.

Das Toilettenhäuschen soll im gleichen Zuge ebenfalls abgerissen und neu gebaut werden und zwar in direkter Nachbarschaft zum Gästekarten-Kontrollhäuschen – schräg gegenüber der Weststrandhalle. „So kommen sich Arbeitsgeräte und Fußgänger nicht mehr in die Quere“, hofft der Bürgermeister.
Im Wirtschaftsplan der Kurverwaltung sind für das Vorhaben in diesem Jahr 550 000 Euro eingestellt, fürs nächste Jahr kommen dann nochmal 500 000 Euro dazu. Darin enthalten sind auch die Kosten für Ausbesserungen auf dem Parkplatz und der Buswendespur. „Wir haben die Summen großzügig angesetzt. Allein die neue Strandkorbhalle wird aber wohl eine halbe Million Euro kosten“, schätzt Boris Ziegler, Kurdirektor in List.

Die Terminplanung für das Vorhaben ist ambitioniert: „Es wäre schön, wenn die neue Halle im Herbst stehen könnte“, so Strenger. Mit der Unteren Naturschutzbehörde sei die Vorabstimmung bereits erfolgt, so Wolfgang Strenger. Auch der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan ist gefasst. Jetzt gelte es den B-Plan genau festzusetzen, um rechtzeitig Baurecht zu schaffen. Von Kreis und Landesplanung gebe es dazu positive Signale.

Weiter in die Zukunft geschaut, sprich in der Saison 2015 oder auch erst 2016 stehen weitere Veränderungen in dem Bereich an. „Wir überlegen, ob wir den bewirtschafteten FKK-Strand nach Norden verlegen, direkt im Anschluss an den Textilstrand.“ Damit wären dann auch die Pläne für eine Strandversorgung am jetzigen FKK-Strand hinfällig. „Die Weststrandhalle ist ja ein klassisches Restaurant. Da geht keiner in Badehose hin.“ Ein Kiosk direkt am Strand zwischen Textil- und neuem FKK-Strand würde den Bedürfnissen der Besucher viel mehr gerecht werden.

Aufgrund der dann zu erwartenden neuen Besucherströme, soll der bestehende Parkplatz erweitert werden. Möglich ist das, durch einen Abriss der Bambusbar. „Mit dem Tod von Klaus Bambus ist die Seele der Bar gestorben. Sein Bruder wird in diesem Jahr nochmal öffnen. Dann ist aber Schluss.“

Die jetzt vorgestellten Pläne müssen nun „abgeklopft und auf Realisierbarkeit hin geprüft werden“, so der Bürgermeister. Küstenschutz, Umweltbehörden, Kreis, Land und den übrigen Inselgemeinden soll das Konzept vorgestellt werden.

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erstellt am 24.Feb.2014 | 06:00 Uhr

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