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World Cup Sponsor : Naturkräfte nutzen, um Höchstleistung zu erzielen

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Der neue Titelsponsor JP Joule kommt aus Nordfriesland, plant Solar -, Windkraft- und Biogasanlagen und will sich auf Sylt engagieren.

Schuhe, Bier, Zahnpasta, Lippenpflege oder Telekommunikation – Titelsponsoren hatte der Westerländer Windsurf World Cup in seiner 30-jährigen Geschichte schon aus den unterschiedlichsten Branchen. Wobei die Verbindung zum Windsurfen selbst oftmals eher mühsam konstruiert werden musste. In diesem Jahr hat der „GP Joule Windsurf Cup Sylt“ wahrscheinlich zum ersten Mal einen Namensgeber, der wie die Faust aufs Auge passt.

Denn hinter GP Joule verbirgt sich zum einen ein Unternehmen, dass sein Geld mit regenerativen Energien aus Sonne, Wind und Biomasse verdient. Zum anderen eines, dass zwar international tätig ist, aber aus der Region kommt. Gegründet wurde es erst 2009 in der nordfriesischen Gemeinde Reußenköge bei Bredstedt. Die Gemeinsamkeiten des Worldcups und seiner Firma liegen für Geschäftsführer Ove Petersen auf der Hand: „Die Naturkräfte wie Sonne, Wind und Wellen nutzen, um Höchstleistungen zu erzielen.“ Für JP Joule bietet das Engagement beim Surfcup zudem die Möglichkeit, auch in der eigenen Region bekannter zu werden.

Das über 100 Mitarbeiter verfügende Unternehmen plant und realisiert weltweit Projekte für die Nutzung Erneuerbarer Energien wie Solarenergie, Windkraft und Biomasse und betreibt auch eigene Anlagen. Neben großen Projekten wie dem auch jedem Sylter bekannten Bürger-Solarpark Niebüll direkt an den Bahngleisen entwickelt die Firma auch umweltfreundliche Technologien für Privathaushalte. Eines dieser Produkte, das Solarmodul „miniJoule“, steht im Mittelpunkt einer Aktion zum Windsurf World Cup. „Wir wollen den Strom, den der Worldcup verbraucht, der Insel wieder zurückgeben“, sagt Firmenrepräsentant André Steinau.

Dafür sollen 40 miniJoules an Sylter Kindergärten und Schulen verschenkt werden, die alle zusammen in etwa 20 Jahren die 140 000 kw/h produzieren, die das Großevent in diesem Jahr verbraucht. Die produzierte Energie (die Maßeinheit ist Joule) dient zu hundert Prozent dem Eigenverbrauch. Steinau: „Und die Kinder lernen, wo der Strom auch herkommen kann.“

Darüber hinaus gebe es erste Gespräche, wie sich das Unternehmen beim Klimaschutzkonzept Sylt engagieren kann. Steinau: „Wir wollen die Idee, die Insel klimafreundlicher zu gestalten, unterstützen.“

 

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erstellt am 03.Okt.2013 | 06:00 Uhr

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