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Sylter Rundschau

18. Dezember 2017 | 10:11 Uhr

Nach vier Jahren ist die Fusion Normalität

vom

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Gut vier Jahre nach der Fusion von Westerland, Sylt-Ost und Rantum haben sich nicht nur die meisten Bürger an die neue Großgemeinde Sylt mit ihren sieben Ortsteilen gewöhnt, sondern mittlerweile auch die Kommunalpolitiker. Offen gegen die Fusion spricht sich zumindest niemand aus. Wurde anfangs noch oftmals das Gespenst der kommunalen Verarmung durch die Fusion heraufbeschworen, so entpuppte sich die neue Gemeinde trotz der "geerbten" Millionen-Verluste durch das Keitumer Thermen-Desaster rasch als außerordentlich finanzstark.

Mit dem Neubau der Feuerwache, der Sanierung des Schulzentrums und dem Ausbau des Muasem-Hüs und der Oberflächenentwässerung wurden vier teure Großprojekte auf den Weg gebracht. Direkt nach der Wahl wird der - heiß diskutierte - Umbau des Rathauses als nächstes folgen.

Beim Wohnungsbau ziehen alle im Rathaus vertretenen Fraktionen an einem Strang - der Streit geht zumeist nur darum, wer am stärksten zieht. Wie die in den nächsten fünf Jahren vereinbarten 500 Wohnungen finanziert werden sollen, dürfte für weitere Diskussionen sorgen.

Gespannt schauen die fünf etablierten Parteien am Sonntag auf das Abschneiden der beiden Neulinge. Schaffen Piraten und/oder Zukunft.Sylt den Einzug ins Rathaus? Und welche Auswirkungen hat das auf die künftigen Machtverhältnisse? Bei der letzten Kommunalwahl, die in der frisch gegründeten Gemeinde Sylt im März 2009 - drei Monate nach der Fusion - stattfand, wurde die SWG mit 32,5 Prozent der Stimmen stärkste Kraft. Die CDU erhielt 31,3 Prozent, gefolgt von der SPD mit 17,5, dem SSW mit 11,3 und den Grünen mit 7,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung betrug damals 51,3 Prozent.

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