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Winter auf Sylt : Nach Schneefall: Sylt hat genug Streusalz

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Bisherige Bilanz des Winters: 200 Tonnen Salz wurden auf die Sylter Straßen und Wege gestreut.

Ein plötzlicher Wintereinbruch wie in der vergangenen Woche setzt die Mitarbeiter des Bauhofs Sylt regelmäßig in Alarmbereitschaft: Um die Straßen der Insel von Schnee und Glätte zu befreien, sind sie bereits bei den ersten Anzeichen von Überfrierungen unterwegs, um Straßen und Fußwege zu räumen und für Autofahrer und Fußgänger wieder sicher zu machen. Damit der Einsatz schnell erfolgen kann, gibt es einen speziellen Winterdienst-Plan, der vorsieht, dass die Mitarbeiter in wechselnden Schichten und in Rufbereitschaft bleiben.

„Wenn es glatt wird, haben die Hauptverkehrsstraßen innerorts oberste Priorität beim Streuen“, sagt Björn Christiansen, Bauhofleiter der Gemeinde Sylt, „ zudem sei es wichtig, die Feuerwehr, Schulen und Kindergärten mit Salz zu versorgen. Erst danach kämen die wichtigen Nebenstraßen an die Reihe“, so Christiansen.

Abgesehen von den Einsätzen in den vergangenen zwei Wochen verlief die kalte Jahreszeit für den Straßenräumdienst jedoch weitestgehend ruhig: „Bisher war der Winter eher mild und wir hatten nur wenig Straßenräumungs-Einsätze“, sagt Christiansen, „daher haben wir im Salzdepot auch noch genug Streumittel, falls es erneut kalt wird.“

Das Salz für den Winterdienst bekommen die Mitarbeiter des Bauhofs aus der Straßenmeisterei Am Königskamp, wo sich das Salzdepot für die Insel befindet. Beim Bauhof selbst sei nur ist nur das Salzgemisch für kleinere Flächen vorrätig, so der Bauhofleiter.

„Auf Sylt können wir insgesamt 400 Tonnen Salz lagern“, erklärt Karl-Heinz Roos vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) in Flensburg und Sprecher für die Straßenmeisterei auf Sylt, „im gesamten Winter haben wir allerdings erst 200 Tonnen verbraucht - und es ist bereits Februar.“

Die fehlenden 200 Tonnen sollen in den kommenden Tagen wieder aufgefüllt werden: „Jeden Dienstag kommt ein Kollege aus der Straßenmeisterei in Leck für einen Tag auf die Insel und begutachtet den Salzbestand. Er entscheidet, wie viel Nachschub auf die Insel gebracht werden muss“, so Roos.

Viel Schnee erwarte der Leiter des LBVs in den kommenden Wochen mit Blick auf den Wetterbericht nicht mehr, allerdings werde auch nicht nur bei echtem Schneefall gestreut: „Wir streuen auch nach Frostnächten und leichter Feuchtigkeit“, so Roos, „allerdings müssen wir uns um den Salzbestand auf der Insel keine weiteren Sorgen machen.“

 

 

 

 

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erstellt am 03.Feb.2015 | 05:13 Uhr

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