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Sylter Rundschau

22. Oktober 2017 | 15:59 Uhr

Mit viel Sylter Praxis in die Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

„Hier lerne ich (gerne)“ Ausbildung auf Sylt – eine Aktion des sh:z Medienhauses Sylt – Heute berichtet Henning Joost von seiner Ausbildung

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2013 | 14:37 Uhr

Henning Joost aus Keitum ist 17 Jahre alt und hat nach der Realschule einem handwerklichen Job gesucht. Seit September ist er Azubi bei der Firma Tesch und wird nach dreieinhalb Jahren Ausbildung Anlagemechaniker für Sanitär-, Klima und Heizungstechnik sein.

Warum haben Sie sich für diese Ausbildung entschieden?
Ich wollte gerne ins Handwerk gehen, aber nicht in Richtung Schreiner, daher habe ich ein Praktikum im Bereich Heizung und Sanitär gemacht und fand den Job für mich gut geeignet.


Welchen Einfluss hatten Elternhaus, Schule oder Medien auf Ihre Berufswahl?
Eigentlich keinen. Meine Familie unterstützte allerdings meine Entscheidung, Handwerker zu werden.

Wie entscheidend war für Sie die Lehrstelle in diesem Betrieb?
Die Firma Tesch hat einen sehr guten Ruf, deshalb hatte ich mich hier beworben. Ich freue mich sehr, dass es hier mit einem Ausbildungsplatz geklappt hat.


Hätten Sie den Beruf auch ergriffen, wenn Sie nicht hier hätten lernen können?
Wenn ich in diesem Jahr keinen Ausbildungsvertrag bekommen hätte, hätte ich noch ein Soziales Jahr eingelegt und mich dann im nächsten Jahr neu beworben.


Wie wichtig ist es für Sie, dass Ihre Lehrstelle auf Sylt ist?
Sehr wichtig, denn meine Freunde und meine Familie leben hier und ich wohne ja auch noch Zuhause. Da wollte ich keine langen Wege haben.


Wie würden Sie Ihr Verhältnis zu den Ausbildern beschreiben?

Als sehr gut. Mein Ausbilder ist der Geselle Martin Richter und der erklärt mir ganz genau, was ich machen muss. Auch unser Meister und der Chef Herr Schwarze kümmert sich prima um mich – ich kann immer nachfragen, wenn ich etwas nicht weiß.


Wie unterstützt Ihr Lehrbetrieb Ihre Ausbildung?
Naja, vor allem mit ganz viel Praxis. Gerade im ersten Lehrjahr gibt es sehr viel zu lernen und das kann man am besten, wenn man einfach mit auf die Baustellen geht und anpackt. Nur im Alltag kann man lernen, was in diesem Job alles auf einen zukommen kann – das geht beim verstopften WC los und endet beim Heizungsbau, für den man schon mal aufs Dach klettern muss.


Wie würden Sie das Betriebsklima beschreiben?
Das ist prima. Wir sind ja meist mit einem kleinen Team auf den Baustellen unterwegs und arbeiten dann sehr eng zusammen. Und jede Menge Spaß haben wir auch dabei.


Wie empfinden Sie Ihre Arbeitszeiten?
Die sind OK. Ich fange um 7.30 Uhr an und mache um 16.30 Uhr Feierabend. Freitags auch schon um 16 Uhr und die Wochenenden sind frei.


Was macht Ihnen am meisten Spaß?
Eigentlich macht mir alles Spaß, denn der Job ist vielfältig und jeden Tag lernt man etwas Neues. Kein Tag ist wie der andere, es wird nie langweilig.


Welche Fortbildungs- und Aufstiegschancen haben Sie?

Wenn ich Geselle bin, dann kann ich mich spezialisieren, zum Beispiel auf den Kundendienst für Heizung bzw. Sanitär oder auf Badneu-oder -umbauten. Und meinen Meister kann ich auch machen.


Was ist das Besondere an Ihrem Ausbildungsbetrieb?
Das ist auf jeden Fall das nette Team, mit dem ich jeden Tag unterwegs bin und es sind die vielen Herausforderungen, die täglich auf mich zukommen, denn das Leistungsspektrum von Tesch ist ziemlich breit gefächert.


Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Dass ich meine Ausbildung gut abschließe und dann hier als Geselle weiter arbeiten kann.


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