Konzert : Mit Kraftwerk und Punkrock ins Nirvana des Jazz

Die Stars eines erfolgreichen Nachmittags: Gerwin Eisenhauer (Schlagzeug), Sven Faller (Bass), Sängerin Stefanie Boltz und Walter Lang (Piano)  ( v.l.).
Die Stars eines erfolgreichen Nachmittags: Gerwin Eisenhauer (Schlagzeug), Sven Faller (Bass), Sängerin Stefanie Boltz und Walter Lang (Piano) ( v.l.).

Ein doppelter Genuss für Jazzfans: Zum Auftakt der Reihe „Kultur zur Teezeit“ kamen das Duo „Le Bang Bang“ und die Formation „Trio Elf“ insTeekontor.

shz.de von
29. April 2014, 05:29 Uhr

Zum diesjährigen Auftakt der Reihe „Kultur zur Teezeit“ ist Wolfgang Zaeske ein besonderer Coup gelungen: der Inhaber des Teekontors und begeisterte Jazzfan holte das Duo „Le Bang Bang“ und die Formation „Trio Elf“ für ein Doppelkonzert nach Keitum. „Eine echte Sylt-Premiere – das haben wir bisher nur ein einziges Mal gemacht“, sagte Bassist Sven Faller, der mit Sängerin Stefanie Boltz den ersten Teil eines Nachmittags mit vielen Überraschungen gestaltete. Die beiden Münchner begeisterten die Besucher am Sonntag nicht nur mit Standards wie „Cheek to Cheek“ von Irving Berlin, sondern auch mit ihrer jazzig-individuellen Interpretation des Nirvana-Hits „Smells Like Teen Spirit“. Im zweiten Teil wechselte Bassist Faller zum Trio Elf – mit Pianist Walter Lang und Gerwin Eisenhauer am Schlagzeug eine der aktuell innovativsten deutschen Jazzbands. Sie kombinieren lyrische Elemente mit kraftvollen Beats, zitieren House und Techno, integrieren HipHop und brasilianische Einflüsse. Zum Abschluss beendeten alle Musiker gemeinsam mit Fallers Eigenkomposition „Our castle turns to sand“ ein Jazzkonzert der Extraklasse.

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