Mit Fernglas und Spektiv auf Vogeljagd

Los gehts: Manuel Grygier, Maren Gerstner und Arend Heim (v.l.) beim frühmorgendlichen Start zum 'Birdrace'  Foto: privat
Los gehts: Manuel Grygier, Maren Gerstner und Arend Heim (v.l.) beim frühmorgendlichen Start zum "Birdrace" Foto: privat

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07. Mai 2013, 03:59 Uhr

SYLT | Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt: Im Rahmen des bundesweiten "Birdrace", bei dem 194 Teams bundesweit einen Tag lang Vögel sichteten (wir berichteten), wurden auch Maren Gerstner, Manuel Grygier und Arend Heim vielfach fündig.

Die drei jungen Mitarbeiter der Naturschutzgemeinschaft Sylt waren am Sonnabend von halb vier morgens bis halb zehn abends mit den Rädern inselweit unterwegs. Ihre Hoffnung, mindestens hundert Vogelarten zu sichten, wurde noch übertroffen: Insgesamt 105 Arten konnten mittels Fernglas und Spektiv geortet werden.

"Unter anderem sahen wir Seltenheiten wie Trauerbachstelze, Rotdrossel, Seeregenpfeifer und Blaukehlchen. Überrascht waren wir hingegen, dass wir einige häufiger vorkommenden Arten wie Elster und Feldsperling nicht zu Gesicht bekamen", berichtet Arend Heim.

Glücklich, aber erschöpft kehrte das Trio am späten Abend nach hundert Kilometern im Fahrradsattel wieder heim. Ein besonderer Dank gilt allen Unterstützern der Aktion: "Insgesamt konnten wir 636 Euro für das Internetportal für Vogelbeobachtungen "Ornitho" sammeln."

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