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Unfall beim Sylt Shuttle : Hunderte Autofahrer saßen auf Sylt fest

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Auf der Verladestation ereignete sich am Sonntagabend ein Rangierunfall. Die Strecke des Syltshuttles musste gesperrt werden.

Westerland | Ein Rangierunfall auf der Verladestation in Westerland hat am Sonntagabend gegen 20.15 Uhr dafür gesorgt, dass viele Autofahrer des DB-Syltshuttles nicht zurück auf das Festland fahren konnten. Bei dem Unfall war ein abgekoppelter Waggon eines Syltshuttles entgleist, dabei drückte er einen Wagon eines anderen Syltshuttles auf dem Nachbargleis zur Seite und hob es aus den Gleisen, sodass eine Verladung der Fahrzeuge nicht mehr möglich war. Gegen 22 Uhr saßen noch „etliche 100 Autofahrer“ auf der Insel fest, teilte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion Flensburg auf Anfrage mit. Aufgrund der Abreisephase des Surf Cups wollte eine hohe Zahl von Fahrzeugen die Insel verlassen. Der Sprecher berichtete von teils tumultartigen Zuständen an der Sylter Verladestation. Die Bergung des Zuges durch das Technische Hilfswerk dauerte bis in die Nacht an. Um 4.30 Uhr stand der Syltshuttle wieder auf den Gleisen parat. Am Montagmorgen fuhr der Syltshuttle planmäßig. Die Landespolizei kümmerte sich um die Koordination der Bergung. Der Zugverkehr der Nord-Ostsee-Bahn lief unterdessen planmäßig, die Züge hatten aber teilweise Verspätung.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Die Weichen wurden jedoch nicht beschädigt. Verletzte gab es ebenfalls nicht. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Es ist nicht der erste Rangierunfall vor Westerland: Vergangenes Frühjahr waren drei Wagen eines Intercitys beim Rangieren vor dem Bahnhof entgleist.

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erstellt am 05.Okt.2014 | 22:34 Uhr

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