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Serie: Meine Woche auf Sylt : „Meine Woche ist bunt“

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Heute erzählt Danica Jansen, welche Veranstaltungen sie empfiehlt und was sie selbst am Liebsten macht.

Im Frühling und Sommer locken zahlreiche Veranstaltungen Gäste und Insulaner vor die Haustür. Bei den vielfältigen und täglich neuen Angeboten kann man jedoch schnell mal den Überblick verlieren. In unserer neuen Serie „Meine Woche auf Sylt“ erzählen uns Insulaner, welche Locations und Veranstaltungen sie persönlich empfehlen können. Heute sagt uns Danica Jansen, Marketingassistentin bei Sylt Marketing (SMG) aus Morsum, was man diese Woche auf keinen Fall verpassen sollte.

 

„Meine Woche ist immer ziemlich bunt, ich bin eigentlich meistens unterwegs“, erzählt Danica Jansen. Seit rund zwei Jahren lebt die 32-Jährige auf der Insel. Zum Fastenwandern sei sie damals nach Sylt gekommen und habe sich schon am zweiten Tag in die Insel verliebt. Wieder zurück in Münster bewarb sie sich für ein Praktikum bei Sylt Marketing (SMG) und wurde genommen.

Ein Blick in den Veranstaltungskalender lohnt sich für die 32-Jährige, die inzwischen als Marketingassistentin bei der SMG arbeitet und außerdem eine halbe Stelle bei den Sylter Unternehmern hat. „Da entdecke ich auch immer wieder neue Dinge, die ich gerne ausprobiere.“

Am Montag bleibt sie erstmal nahe des Wohnortes in Morsum und will um 11 Uhr an einer Führung mit der Naturschutzgemeinschaft Sylt teilnehmen. Dabei sollen Details über Natur und Geologie erzählt werden. Auch auf der Wattseite am Morsum Kliff hat der „Blanke Hans“ genagt und der Landschaft neue Gesichter gegeben. „Das Morsum Kliff nach der Dezember-Sturmflut 2013“ lautet der Titel der Veranstaltung.

Seit kurzem wohnt die Frau mit den kurzen braunen Haaren in einer umgebauten Garage in Morsum. „Zuerst habe ich mich mit Händen und Füßen dagegen gesträubt, jetzt liebe ich es hier“, sagt die gelernte Hotelfachfrau. „Ich kann nirgends besser abschalten, entschleunigen und neue Energie tanken als hier am Meer, während ich mit meinem Hund die facettenreiche Natur erkunde.“

Für den Dienstagmorgen empfiehlt sie um 10.30 Uhr Morgen-Yoga mit Maren Schulz in Westerland. „Strandyoga wäre mir zwar lieber, aber das dauert noch. Im Moment ist es dafür einfach noch zu kalt“, sagt Jansen.

Hätte sie am Mittwoch frei würde sie um 12.30 Uhr auf jeden Fall zum Schokoseminar in der Sylter Schokoladenmanufaktur in Tinnum gehen. Hier kann man eigene Pralinen herstellen oder eine eigene Tafel gestalten. „Erst fand ich die Schokolade ekelig“, gibt sie zu, „aber mittlerweile bin ich ein großer Fan.“

Am Donnerstag würde sie gerne um 11.30 Uhr zur „Piepshow“ im Watt, einer Seevogelführung in Keitum, gehen. „Da würde ich dann mal gucken, ob der neue Kollege das auch gut hinbekommt“, sagt die 32-Jährige und schmunzelt. Rund sechs Monate hat sie im vergangen Jahr während ihres Bundesfreiwilligen-Dienstes selbst die Gruppen durch das Keitumer Watt geführt und den Besuchern die unglaubliche Vielfalt der Sylter Vogelwelt gezeigt. „Gerade jetzt ist ein toller Zeitpunkt, denn die Brutsaison hat begonnen“, schwärmt sie.

Jeden Freitag geht Danica Jansen, die elf Jahre in Münster gelebt hat ehe sie auf die Insel kam, zum Singen in den Teeladen von Sabine Krüger. Um 20 Uhr lädt die Liedermacherin immer freitags Insulaner und Flüchtlinge zum gemeinsamen Singen in Westerland ein: „Wenn man singt, und das ist wissenschaftlich bewiesen, kann man gleichzeitig keine Angst haben“, das sei das Motto von Sabine, so Jansen, „das finde ich toll“. Die Abende dort seien einfach wunderbar, am Ende wolle meist keiner gehen und alle weiter singen. Den Sonnabend nutzt Jansen für einen ausgedehnten Spaziergang mit ihrem Hund: Vom Campingplatz in Kampen geht es durch Wald und Dünen am Strand entlang, bis nach Wenninstedt zum Hundestrand.

Entweder an den Sonntagen oder auch Sonnabends geht Jansen zum Fussball-Trainig. An den Wochenenden kicke Bernd Frühling am Fliegerhorst mit Flüchtlingen. Je nach Wetterlage drinnen oder draußen: „Da helfe ich dann und beantworte Fragen oder unterstütze die Neuankömmlinge bei der Installation ihrer Handys“, erzählt sie. So häufig sie kann schaue sie außerdem in den Flüchtlings-Unterkünften vorbei. Sehr gerne genieße sie aber auch einfach nur die Natur der Insel und berichtet begeistert, wie toll es ist, dass direkt hinter ihrer Wohnung das Watt beginnt.

 


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erstellt am 27.Apr.2015 | 05:17 Uhr

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