Fahndung ohne Erfolg : Mann auf Gleisen sorgt für Vollsperrung der Bahnstrecke auf Sylt

Der Syltshuttle musste heute eine Schnellbremsung einleiten.
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Der Syltshuttle musste heute eine Schnellbremsung einleiten.

In Morsum entdeckt der Lokführer eines Shuttlezuges nach Sylt einen Mann im Gleisbett. Er leitet eine Schnellbremsung ein. Die Fahndung nach dem Mann bleibt ohne Erfolg. Die Polizei sucht nach Zeugen.

shz.de von
17. Juli 2015, 17:57 Uhr

Morsum/Sylt | Am Freitagnachmittag gegen 14.50 Uhr kam es zu einem Polizeieinsatz auf der Insel Sylt. Der Lokführer eines DB-Syltshuttles war auf der Fahrt von Westerland nach Niebüll, als er zwischen dem Bahnhof Morsum und der Fußgängerbrücke einen Mann im Bahngleis entdeckte. Sofort gab der Fahrer Pfeifsignale und leitete eine Schnellbremsung ein. Daraufhin entfernte sich der Mann vom Gleis. Der Zugführer versuchte noch den Mann zu befragen, dieser lief jedoch entlang der Gleise weg. Der Lokführer machte daraufhin ein Foto des weglaufenden Mannes.

Die sofort eingeleitete Fahndung mit zwei Streifenwagen und einem Hubschrauber der Bundespolizei blieb erfolglos. Während des Einsatzes musste die Bahnstrecke für 40 Minuten gesperrt werden. Insgesamt zehn Züge der Deutschen Bahn und der Nord-Ostsee-Bahn kamen verspätet an oder fielen ganz aus.

Die Bundespolizei bittet nun Anwohner oder Spaziergänger um Hinweise auf den Mann. Dieser trug eine dunkle Hose und eine Jeansjacke. Er wird auf Mitte 40 geschätzt und hatte dunkle Haare.

Wer Hinweise geben kann wird gebeten, sich an die Bundespolizeiinspektion in Flensburg unter 0461/3132202 zu wenden.

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