Strandgut : Mal wieder ins Aus manövriert

Befindet sich mitten in Westerland: die Verladung der Sylter Autozüge

Befindet sich mitten in Westerland: die Verladung der Sylter Autozüge

Die Kolumne der Sylter Rundschau am Wochenende - diesmal von Pierre Boom

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07. September 2018, 16:30 Uhr

Sylter Kommunalpolitiker besitzen ein besonderes Talent. Immer wieder aufs Neue schaffen sie es, entgegen aller Erwartungen des (Wahl)Bürgers Entscheidungen zu treffen, mit denen kaum jemand ernsthaft gerechnet hat.

Jüngstes Beispiel: die Ablehnung der Unterstützung einer Machbarkeitsstudie zum Ausbau der Bahninfrastruktur auf Sylt. Es geht vor allem um neue Konzepte zum Güterverkehr, aber auch um eine mögliche Verlagerung des Terminals der Autoverladung. Die Inselverwaltung soll fachlich und inhaltlich nur helfen. Finanzielle Auswirkungen für Sylt: keine, es zahlt das Land.

Angesichts anhaltend massiver Probleme auf den Schienen sollte man doch froh sein um jede Initiative. Über alles nachdenken und Lösungsansätze formulieren schadet doch nichts, sollte man meinen – und kostet in diesem Fall auch nichts aus der Gemeindekasse. Doch weit gefehlt: Fast alle Politiker stimmten mit Nein und manövrierten sich damit mal wieder „erfolgreich“ ins Aus!

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