Unterbringung von Flüchtlingen : Lösung im Streit um Polizeihaus auf Sylt in Sicht

Zwei Familien könnten in diesem Reetdachhaus am Ortsrand von Keitum leben. Doch seit bald vier Jahren steht das Gebäude leer.
Zwei Familien könnten in diesem Reetdachhaus am Ortsrand von Keitum leben. Doch seit bald vier Jahren steht das Gebäude leer.

Muss Bürgermeisterin Reiber das Haus doch nicht beschlagnahmen? Ein Gespräch mit dem Finanzministerium lässt hoffen.

shz.de von
09. Februar 2015, 11:15 Uhr

Sylt | Im Streit um die Einrichtung einer Flüchtlingsunterkunft in einem landeseigenen ehemaligen Polizeihaus auf Sylt zeichnet sich eine Lösung ab. In einem Gespräch mit dem Finanzministerium sei in Aussicht gestellt worden, der Gemeinde das Gebäude kurzfristig zur Verfügung zu stellen, sagte die Sylter Bürgermeisterin Petra Reiber am Montag. Sie warte nun darauf, dass im Laufe der Woche die Schlüssel für das Haus überreicht werden.

Reiber hatte dem Finanzministerium ursprünglich eine Frist bis Dienstag gestellt, um das leerstehende Gebäude für die Unterbringung von Flüchtlingen zu übergeben. Sonst hatte es beschlagnahmt werden sollen - notfalls „mit Gewalt“.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen