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Lister Grundschüler: Kein Geld für Bustransfer

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erstellt am 07.Aug.2013 | 03:59 Uhr

List | Der Antrag eines Lister Elternpaares, für einen zusätzlichen Bustransfer am Nachmittag von der Norddörferschule in Wenningstedt zurück ins zwölf Kilometer entfernte List zu sorgen, ist von der Gemeindevertretung mit Hinweis auf Haushaltslage der Gemeinde abgelehnt worden. Die Eltern begründen ihren Antrag damit, dass es zwar mittags zwei Schulbusse für die Lister Grundschüler gebe, Schüler, die das Angebot der offenen Ganztagsschule nutzen, jedoch von den Eltern abgeholt oder mit dem öffentlichen Linienbus fahren müssten. Einige Lister Eltern würden das Nachmittagsangebot für ihre Kinder gerne nutzen, hätten jedoch wegen fehlender Abholmöglichkeiten bislang nicht die Möglichkeit. Bürgermeister Wolfgang Strenger verwies darauf, dass allein die beiden Schulbusfahrten am Mittag jährliche Kosten von 30 000 Euro verursachen, die vom Schulverband, dem neben List auch Kampen und Wenningstedt-Braderup angehören, getragen würden. Eine zusätzliche Fahrt um 15.30 Uhr, wie von den Eltern gewünscht, würde unabhängig von der Zahl der Kinder daher 15 000 Euro im Jahr kosten. Die Gemeindevertretung folgte dem ablehnenden Votum von Sozial- wie auch Finanzausschuss und empfahl den Eltern die Gründung von Fahrgemeinschaften.

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