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Sylter Kommunalpolitik : Lange Diskussion und ein spätes Ende

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Bei der Sylter Gemeindevertretersitzung gab es so viel Diskussionsstoff, dass die Sitzung um 22.15 Uhr beendet werden musste und zu einem anderen Termin fortgesetzt werden muss.

shz.de von
erstellt am 20.Nov.2015 | 18:44 Uhr

„Jeder muss Kompromisse machen“, beschwörte Bürgervorsteher Peter Schnittgard eingangs die Sylter Gemeindevertreter, die am Donnerstagabend im Rathaus zu ihrer Sitzung zusammenkamen. Es galt, eine umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten – aber während sich die Kommunalpolitiker langsam und teilweise mühsam von Punkt zu Punkt diskutierten wurde klar: Kompromisse lässt hier jeder lieber den anderen schließen.

Nach über drei Stunden, zwei Sitzungsunterbrechungen, in denen die Politiker sich vor dem Saal beratschlagten („Heute findet ein Stück Demokratie auf den Fluren statt“, so der Bürgervorsteher ) und der Abarbeitung von lediglich der Hälfte der Tagesordnungspunkte, wurde die Sitzung dann um 22.15 Uhr vorerst für beendet erklärt - Fortsetzung folgt am kommenden Mittwoch um 19 Uhr.

Auch wenn es zäh war, einig wurden sich die Politiker unter anderem in den zwei folgenden Punkten:

 


Umzugspläne des Landes

Gemeinsam beauftragen CDU, SWG, SPD, SSW und Bündnis 90/Grüne Bürgermeister Nikolas Häckel mit dem Land Gespräche über die Bebauungspläne der Fläche östlich von Aldi zu führen. Hier will sich der Landesbetrieb für Straßenbau zusammen mit dem Landesbetrieb für Küstenschutz ansiedeln (wir berichteten). Die Fraktionen möchten durch einen Grundstückstausch eine gemeinsame Lösung erzielen – anstatt der Fläche neben Aldi sehen die Politiker die freie Fläche neben den Sylter Werkstätten (Grundstücksfläche des Flughafenzweckverbandes) für den Bau geeignet.

 


Abriss der Keitum Therme

Der Antrag der Sylter Wählergemeinschaft, die Thermen-Ruine „schnellstmöglich“ abreißen zu lassen (wir berichteten), wurde noch während der Sitzung geändert. Die Kommunalpolitiker einigten sich darauf, dass bis zum 30. Juni 2016 weitere Verhandlungen über die Thermen-Ruine geführt werden können - dann aber über die Verhandlungsergebnisse abgestimmt wird. Sollte es zu diesem Zeitpunkt kein Ergebnis geben, das eine Mehrheit findet, sollen die Mittel für den Abriss in den Haushalt für 2017 eingestellt werden.

 

 

 

 

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