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Longboard Festival : Lange Bretter, die die Welt bedeuten

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Sylt steigt auf die Longboards: Vom 10. bis 15. September versammeln sich an der Buhne 16 in Kampen wieder Surfer aus ganz Deutschland und huldigen den langen Brettern.

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erstellt am 10.Sep.2013 | 06:00 Uhr

Zum dreizehnten Mal wird die Buhne 16 diese Woche zum Longboardfan-Treffpunkt Deutschlands. Alle Jahre wieder versammeln sich passionierte Surfer verschiedener Generationen zum Longboard-Festival am Kampener Strand. Vor dieser Traumkulisse surfen die Teilnehmer ab morgen um die Wette. Heute Abend um 18 Uhr findet die persönliche Anmeldung und Auslosung, das „Skippersmeeting“, statt. Ab Mittwoch von 8 bis 20 Uhr stürzen sich die Mitstreiter je nach Wellengang und Wetterlage dann in die Fluten.

„Das Longboard-Festival steht für den Abschluss der Hauptsaison und ist besonders unter Syltern und Saison-Beschäftigten ein beliebtes Event“, so Mitveranstalter Tim Behrens. Als einziges größeres Festival der Longboard-Szene findet die Veranstaltung auch über die Landesgrenzen hinaus Zuspruch. Sportler aus ganz Deutschland und dem Ausland messen inzwischen ihr Können am Sylter Strand. Ihre Sportgeräte, die Longboards, grenzen sich durch ihre Länge, Breite und Form von den regulären Surfboards ab. Die Bretter messen bis zu elf Fuß Länge, sind dicker und haben eine abgerundete Spitze, auch Nase genannt. „Das Longboard ist ,Old School’, weil es das erste Brett ist, auf dem gesurft wurde“, erklärt Tim Behrens. Im Jahr 1999 startete das Festival noch in kleinem Rahmen. Heute ist vom 17-jährigen Nachwuchstalent bis hin zum 60-Jährigen Wellenreiter alles vertreten. Aufgeteilt werden die Wettkampf-Teilnehmer nach Alter und Geschlecht. Bei den Junioren und Juniorinnen treten Jungs und Mädels bis 18 Jahre gegeneinander an. Ab der Volljährigkeit bis 45 Jahre wird in der Männer- oder Frauenklasse gesurft. Zu der Gruppe Senioren zählen erfahrene Teilnehmer ab 55 Jahren ohne Altersbeschränkung nach oben. Dazwischen liegen die Masters, mit Mitgliedern zwischen 45 und 55 Jahren. Zu gewinnen gibt es Pokale und kleinere Preise. „Ein Auto gibt’s hier nicht“, stellt Tim Behrens klar, der die nicht-kommerzielle Ausrichtung des Surfevents hervorhebt. „Anders als bei Veranstaltungen wie dem Windsurf-Cup, geht es bei uns wirklich nur um den Sport.“ Gemeinsam mit Cousin Sven Behrens organisiert und leitet dieser das Festival der Buhne 16 in zweiter Generation. Das fünftägige Event endet am Sonnabend mit der Siegerehrung und einem Live-Konzert von Neil Hickethier, Rock- und Pop-Sänger aus Hamburg, ab 18 Uhr. Einen Abend zuvor können Surfer und Surf-Interessierte den Sport vom Kinosessel aus verfolgen: Ab 20.30 Uhr wird am Freitag in der Kinowelt Westerland ein Surffilm gezeigt.

Bis heute Abend um 18 Uhr ist die Anmeldung zur Teilnahme am Festival unter der Telefonnummer 0 46 51 / 49 96 noch möglich. Tim Behrens erwartet zwischen 80 und 120 Wettkämpfer. Die eher triste und regnerische Wettervorhersage für die nächsten Tage trübt seine Vorfreude nicht. „Hauptsache Wind und Wellengang, dann passt’s.“ Stimmung werde, wie jedes Jahr, auf jeden Fall aufkommen. Das Festival ist bekannt für seine lockere Atmosphäre und eine ausgelassene Party als Abschluss. Die Surfer der Insel und des Festlandes werden es sich auch dieses Jahr nicht nehmen lassen, den Sommer und die Surfsaison gebührend zu verabschieden.

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