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Sylter Rundschau

21. Oktober 2017 | 02:19 Uhr

Landtagspolitiker bereisten die Odde

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

von
erstellt am 31.Jan.2014 | 00:33 Uhr

Landespolitiker der CDU trafen sich am Mittwoch mit Hörnumer Kommunalpolitikern und Mitgliedern des Landschaftszweckverbandes Sylt, um sich vor Ort ein Bild von der Lage an der Hörnumer Südspitze zu machen. Vom Zustand der Odde, die allein durch die beiden Stürme Christian und Xaver um die 40 Meter verloren hat, zeigte sich Landtagsabgeordnete Astrid Damerow nach einer Begehung erschüttert: „Wir werden versuchen, das Thema in Kiel im Umweltausschuss auf die Tagesordnung zu bekommen.“ Die Hörnumer würden rechtmäßig fordern, dass die Odde in ihrem jetzigen Bestand gehalten werde, sagte auch Heiner Rickers, umweltpolitischer Sprecher der CDU. Die Aussage der Landesregierung, lediglich einzuschreiten, wenn die Hörnumer Ortslage bedroht ist, reiche nicht aus. Weitere Möglichkeiten, die Odde zu schützen, müssten zumindest geprüft werden, betonten die beiden CDU-Politiker.

Wie beispielsweise der Vorschlag des Hörnumer Bürgermeisters Rolf Speth, den auf die Sandbänke abgespülten Sand wieder an der Hörnumer Küste aufzuspülen. Dies könne eventuell auch im Rahmen der im Landeshaushalt zur Verfügung stehenden 6,6 Millionen Euro für Sylter Sandaufspülungen möglich sein. Inken Kessenich-Neubauer, Hörnums stellvertretende Bürgermeisterin, lobte die Landtagsabgeordneten dafür, sich selbst einen Eindruck von der Situation in Hörnum verschafft zu haben.

Derweil sammeln Anwohner an der Odde weiterhin im Netz und in Hörnumer Betrieben Unterschriften zur Rettung der Odde. Bis gestern waren 2 602 Unterschriften zusammen gekommen. Initiator Dirk Rasenack hofft, dass die 3 000 bald gepackt werden.

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