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Autozug zwischen Niebüll und Westerland : Land SH verliert Kampf um den Syltshuttle endgültig

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Das Landgericht Frankfurt hat einen weiteren Versuch des Landes, doch noch an die begehrte Autozugstrecke zu kommen, ausgebremst.

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erstellt am 19.Feb.2015 | 05:44 Uhr

Sylt | Das Land Schleswig-Holstein ist bei seinem Kampf um den Syltshuttle ein weiteres Mal gescheitert: Das Landgericht Frankfurt am Main hat einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen die DB Netz abgelehnt. Das bestätigte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums gegenüber der Sylter Rundschau.

„Nach vorläufiger Einschätzung werden wir gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel einlegen“, sagte der Sprecher des Verkehrsministeriums, Harald Haase, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur

Mit der einstweiligen Verfügung wollte sich das Land dagegen wehren, dass es bei dem Vergabeverfahren um den Autozug ausgeschieden ist – die DB Netz hatten den Antrag Schleswig-Holsteins als „unplausibel“ eingestuft. Um höhere Chancen bei der Vergabe zu haben, hatte sich das Land damit beworben, die Strecke ab Risum-Lindholm statt ab Niebüll betreiben zu wollen.

Schleswig-Holstein hatte sich gemeinsam mit dem jetzigen Betreiber, der DB Fernverkehr, und dem amerikanischen Unternehmen Railroad Developement Corporation (RDC) darum beworben, die lukrative Autozugstrecke ab Ende 2015 betreiben zu können. Geht es nach der DB Netz AG, soll RDC die Strecke betreiben. Dies wird momentan von der Kontrollbehörde Bundesnetzagentur geprüft. Das Ergebnis dieser Prüfung soll am kommenden Montag bekannt gegeben werden.

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