Stellungnahme : Kurhaus ohne Densch

Wenningstedts Bürgermeisterin Katrin Fifeik bekräftigt das Vorgehen der Gemeinde in Sachen Kurhaus.

Avatar_shz von
15. September 2008, 06:53 Uhr

Wenningstedt | Mit einer Presseerklärung hat Wenningstedts neue Bürgermeisterin Katrin Fifeik auf die Informationsveranstaltung der Interessengemeinschaft von CDU, FDP, SPD und CWWB zum Thema Kurhaus (wir berichteten) reagiert. Darin weist Fifeik die Kritik zurück, die Gemeinde würde sich bei der Trennung von Investor Densch leichtfertig auf einen langwierigen Prozess einlassen, der die Gemeinde viel Geld kosten könne. Sie betont, dass der von der Opposition geforderte Vergleich mit Densch aufgrund "neuer Erkenntnisse zur Sach- und Rechtslage" (...) "weder wirtschaftlich noch rechtlich der richtige Weg" sei.
Planungen in Eigenregie

Ungeachtet der von Densch angekündigten Klage gegen die Gemeinde werde man das Grundstück der einstigen Kurverwaltung "in einen ansehnlichen Zustand bringen und mit der konkreten Planung eines neuen Hauses des Gastes fortfahren". Zunächst werde man herausfinden, welche Anforderungen die Bürger an das Gebäude stellen, und es dann in Eigenregie verwirklichen. Das Vorhaben der Interessengemeinschaft, mit Densch über die Modifizierung dessen gescheiterter Kurhaus-Pläne zu sprechen, entbehre jeder Grundlage. Eine erneute Vergabe an einen Investor müsse zwangsläufig ausgeschrieben werden. Fifeik: "Hier plant man wieder den zweiten, gesetzwidrigen Schritt vor dem ersten."
Gemeinde schreibt Architektenwettbewerb aus

Stattdessen wird die Gemeinde mit unentgeltlicher Unterstützung von Prof. Hans-Peter Achatzi (FH Köln) einen Architektenwettbewerb ausschreiben. Gemeinsam mit Achatzi will die Gemeinde in Kürze auch die Entwürfe von Studenten zum Thema Kurhausneubau vorstellen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen