"Kultureller Leuchtturm auf der Insel"

 Joachim  Wussow
Joachim Wussow

In diesem Sommer feiert das Meerkabarett 20-jähriges Jubiläum / Veranstalter Joachim Wussow freut sich auf die Premieren-Gala in zwei Tagen

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06. Juli 2013, 04:59 Uhr

Wie hebt sich das Meerkabarett in seinem Jubiläumsjahr von den Vorjahren ab?

Joachim Wussow: Wir fangen mit gutem Wetter an - das war ja nicht immer so (lacht). In diesem Jahr haben wir ein sehr schönes Opening mit Piet Klocke, Gitte Haenning, Thorsten Havener, Lars Reichow und Gustav Peter Wöhler. Auch die Band R n B ist dabei und bringt eine Sylter Komponente mit rein. Das wird gut. Außerdem haben wir in diesem Jahr wieder unbestuhlte Konzerte. Zum Beispiel mit Lukas Graham. Dabei ist es uns wichtig, auch der Jugend in diesem Jahr wieder mehr zu bieten. Wir haben 2013 die gesamte Bandbreite im Programm.

Die Finanzierung des Jubiläumsjahres war nicht ganz einfach. Am Ende hat die Gemeinde Sylt über den ISTS ausgeholfen - wie wichtig war das?

Der ISTS springt im Verlustfall ein, das ist richtig. Wir sind natürlich sehr froh und stolz über diese Anerkennung und den Vertrauensbeweis. Wir sind jetzt natürlich auch in der Pflicht, ein gutes Meerkabarett zu liefern. Diese Sicherheit hat uns auch wieder etwas mutiger gemacht. Ohne sie kommt man irgendwann an den Punkt, an dem man sich nichts mehr traut. Unter solchen Voraussetzungen lässt sich ein solches Festival nicht dauerhaft machen.

Was macht das Meerkabarett so unterstützenswert?

Wir sind sicherlich ein kultureller Leuchtturm auf der Insel und einer der größten Veranstalter überhaupt. Wir versuchen den Gästen und den hier Lebenden ein besonderes Paket zu schnüren. Wir wollen unseren Besuchern nicht nur den Künstler bieten, sondern auch ein Gesamterlebnis. Schließlich stehen wir mit unserem Programm in Konkurrenz mit Städten wie Hamburg, Berlin oder Frankfurt.

Wird die Bühne rechtzeitig zum Beginn der Eröffnungsgala des Meerkabaretts stehen?

Wir sind noch fleißig am bauen (lacht). Wenn sie jetzt vorbeikommen würden, dann kämen sie nicht auf den Gedanken, dass wir bis Sonntag zum Kindertheater fertig werden. Aber bisher haben wir das immer geschafft und auch diesmal wird es klappen - ganz sicher.

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