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Kritik, Wünsche und Anregungen für den Wirtschaftsminister

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Es war ein bunter Strauß an Themen, mit denen Wirtschafts-, Verkehrs- und Tourismusminister Reinhard Meyer bei seinem Syltbesusch am Donnerstag konfrontiert wurde. Nach der Begutachtung der sanierten Landesstraße 24 (wir berichteten), kam es im Hause des Vereins Sylter Unternehmer (SU) zu einem kurzfristig anberaumten Gespräch mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Tourismus der Insel Sylt. Aufgrund der Fülle an Problemen und Sorgen, die dem Minister von den Insulanern mit auf den Weg gegeben wurden, konnten die meisten Themen nur angerissen werden.

Unter der Moderation des SU-Vorsitzenden Karl Max Hellner konnten in dem Gespräch die drängenden Problemfelder wie beispielsweise der bevorstehende A7-Ausbau nördlich von Hamburg, die Neuausschreibung der Marschenbahn ab Ende 2015 sowie die Themen Flughafen, Bäderregelung und Reform der Kurabgabe erörtert werden. Wirtschaftsminister Meyer stand hierbei in allen Fragen Rede und Antwort und nahm neben vielen bekannten Positionen und Wünschen auch Anregungen mit in die Landeshauptstadt. Etwa den Vorschlag, im Zusammenhang mit dem A7-Bauvorhaben für eine Verbesserung bei der Kommunikation aktueller Staumeldungen und Umleitungsempfehlungen als notwendigen touristischen Service zu sorgen. So könnte das Land eine entsprechende Smartphone-App anbieten.

Während er eine Bezuschussung des Flughafens ablehnte, nahm Meyer die Forderungen nach Elektrifizierung der Bahnstrecke Hamburg-Sylt sowie des Einsatzes eines Sprinterzuges oder Doppelstockwaggons zur Kenntnis. Er kündigte an, die Marschenbahnstrecke am 1. November beim Bahngipfel in Berlin mit Bahnchef Grube und Ministerpräsident Albig zum Thema zu machen. Ebenso nahm er Einladung des Vereins Sylter Unternehmer an, zu einer der nächsten Mitgliederversammlungen auf die Insel zu kommen.

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erstellt am 18.Okt.2013 | 19:47 Uhr

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