Kripo schließt Brandstiftung nicht aus

Das Feuer in Rantum auf Sylt brach gegen 1 Uhr aus.
Das Feuer in Rantum auf Sylt brach gegen 1 Uhr aus.

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10. Juli 2014, 15:20 Uhr

Der Brand eines Rantumer Reetdachhauses vor zweieinhalb Wochen beschäftigt die Polizei weiterhin. Vom Dachstuhl ausgehend war das Haus in der Nacht zum 22. Juni komplett abgebrannt, es entstand ein Schaden in sechsstelliger Höhe (wir berichteten).

Wie es zu dem Feuer im Dachstuhl kommen konnte, sei noch nicht abschließend geklärt, sagte Hauptkommissar Ralf Stolle von der Sylter Kriminalpolizei. Da auf dem Grundstück „feuergefährliche Mittel“ gefunden worden seien, sei eine vorsätzliche Brandstiftung nicht ausgeschlossen. Gleichzeitig prüfen die Ermittler momentan, ob der Brand durch einen technischen Defekt ausgelöst worden sein kann – am Dachstuhl des Gebäudes waren Lampen installiert, erklärte Stolle gegenüber der Sylter Rundschau.

Unter anderem dieser Frage sind am Dienstag Sachverständige des Landeskriminalamts und ein technischer Zug der Polizeidirektion Aus- und Fortbildung aus Eutin nachgegangen. Sie nahmen unter anderem das Reet des Daches genauer unter die Lupe. Nun soll von den Experten ein Gutachten zum Brand erstellt werden.

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