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Feuerwehrfest auf Sylt : Knallvolle Arena, supertolle Stimmung

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Essen, Trinken, Musik, Präsentationen: Alles war erstklassig beim Tag der Offenen Tür und beim Fest der freiwilligen Feuerwehr in Keitum

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2015 | 05:30 Uhr

Atmosphäre wie bei einem großen Open-Air-Festival: Das Feuerwehrfest am Tipkenhoog zog am Sonnabend viele hundert Gäste ans Keitumer Wattenmeer. Los ging es am Nachmittag mit einem vielfältigen Programm für Kinder. Auf dem großen Parkplatz vor dem Friesensaal konnten sich Kinder auf Feuerwehrfahrzeugen und an den Spielstationen von „Aktive Pause“ austoben. Ob auf kuriosen Gefährten oder an den Zitzen einer Melkmaschine, die Spielgeräte wurden von Eltern und Kindern dankend angenommen. Großer Andrang herrschte bei den Kameraden der Wehren aus Tinnum und Archsum, die mit ihren Fahrzeugen eine Rundfahrt samt Blaulicht und Martinshorn durchs Dorf ermöglichten. Die Keitumer Feuerwehr präsentierte ihre Fahrzeuge, und bei einer Fettbrand-Explosion durften erstaunte Zuschauer lernen, wie brandgefährlich es am heimischen Herd werden kann.

Ab 18 Uhr verlagerte sich das Geschehen in die Arena neben der Thermen-Ruine, die als Hintergrundkulisse immer wieder beeindruckt. Auf dem oberen Plateau des Areals wurde umfangreich für das leibliche Wohl gesorgt. Zwei-Sternekoch Johannes King war mit seinem Catering-Service das erste Mal dabei, stellte seine Entertainer-Qualitäten unter Beweis und zauberte mit seinem Team köstliche Matjesbrote und eine himmlische Süßspeise. Familie Andersen von der „Sylter Landschlachterei“ kredenzte leckere Würste und die friesische Variante eines Hot-Dogs. Die „Keitumer Suppenküche“ hatte verschiedene Suppen im Angebot und beim Sylter Catering & Party-Service gab es fast alles, was es bei den anderen nicht gab. Schöne Geste: die Erlöse aller verkauften Speisen gehen in die Kameradschaftskasse der Feuerwehr. Großer Andrang auch an den Getränkeständen, die von den Mitgliedern der Keitumer Wehr bewirtschaftet wurden. Hier wurden neben den flüssigen Standards auch raffinierte, aufwändige Sommerdrinks produziert, die man so auf einem Feuerwehrfest nicht erwartet hätte.

Musikalisch eröffnete die „Wunschlistenband“ der Sylter Lebenshilfe den Abend auf der Arena-Bühne. Mit einem bunten Hit-Potpourri und ihrer heiteren Art legte sie den Grundstein für einen überaus unterhaltsamen Abend. Anschließend übernahm die Zwei-Mann-Band „Horst with no name“ aus Hamburg die Bühne und spielte eine schön-schräge Mischung aus Blues, Punk und allem anderen, was man mit nur einem Schlagzeug und einer Gitarre zu Rock’n’Roll machen kann. Die teilweise nicht jugendfreien Texte sangen sie auf Englisch, zu Begriffen wie „Butt-Plug“ oder „Fist-Fuck“ tanzten einige rüstige Damen ausgelassen und fröhlich vor der Bühne.

Das Wetter blieb entgegen aller Vorhersagen stabil, kontinuierlich strömten immer mehr Menschen auf das Arena-Gelände. Bei Einbruch der Dunkelheit war der Platz voll besetzt mit bestens gelaunten Gästen und die Band „Nervling“ sorgte mit ihrem Auftritt für richtig gute Konzert-Atmosphäre. Gefeiert wurde bis in die Nacht hinein – die letzten glücklichen, aber dann doch müde getanzten Besucher verabschiedeten sich gegen ein Uhr.

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