zur Navigation springen

Kitesurf Cup Sylt 2016 : Kitesurf Cup lockt die Besten nach Sylt

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Am Dienstag startet der Kitesurf Cup. Amtierende und ehemalige Deutsche Meister sowie Top-Fahrer der World Kite Tour kommen nach Westerland.

shz.de von
erstellt am 25.Jun.2016 | 05:49 Uhr

Ab kommenden Dienstag heißt es am Strand von Westerland zum 14. Mal „Kitesurfing to the max“. Vom 28. Juni bis 3. Juli messen sich beim Kitesurf Cup einige der besten Kitesurfer Deutschlands und Europas in den Disziplinien „Wind Slalom“, „Best Trick“ und „Big Air“ um insgesamt 10  000 Euro Preisgeld. Neben dem amtierenden Deutschen Meister in der Kategorie „Freestyle“, Marian Hund, gehen dabei auch zwei ehemalige Deutsche Meister, mehrere Profis der World Kite Tour, ein einarmiger Kitesurfer sowie Sylter Locals an den Start. Dabei werden die Wettkämpfe in diesem Jahr erstmals als spannende Team Challenge ausgetragen: Im direkten K.O.-Modus treten Zweierteams mit je einem Fahrer oder einer Fahrerin der Stilrichtungen New School und Old School gegeneinander an.

Zu den prominentesten Startern gehört sicherlich Marian Hund, amtierender Deutscher Meister in der Kitesurf-Disziplin „Freestyle“. Der 23-jährige gebürtige Münchener, der seit 2013 in Hamburg lebt, konnte sich bei den letztjährigen nationalen Meisterschaften gegen starke Konkurrenz durchsetzen und zählt auch beim Kitesurf Cup Sylt 2016 zu den Top-Favoriten. Gemeinsam mit Jannis Maus (20), amtierender Deutscher Meister „Race“ und Race-Weltmeister 2015 in der „Tubekite“-Wertung, bildet er ein Top-Team. Das Besondere: Normalerweise fahren Marian Hund und Jannis Maus in der Deutschen Meisterschaftsserie gegeneinander, beim Kitesurf Cup Sylt jedoch kämpfen sie zusammen um den Gesamtsieg.

Ebenfalls Ambitionen auf einen der mit insgesamt 10  000 Euro dotierten Podiumsplätze machen sich mit Elias Ouahmid und Tom Schiffmann gleich zwei ehemalige Deutsche Meister im Kitesurfen. Der aus Kempten im Allgäu kommende Deutsch-Marokkaner Elias Ouahmid ist zweifacher Deutscher Meister in der Kategorie „Race“ (2014 und 2015) sowie marokkanischer Meister (2011). Mit seinen erst 16 Jahren gilt er als eines der größten Talente des Sports. Dafür sprechen unter anderem auch ein 3. Platz („Race“) und ein 4. Platz („Freestyle“) bei den Europameisterschaften 2015 sowie ein 4. Platz („Race“) bei den Weltmeisterschaften 2015. Elias startet im Team „Gerolsteiner“ gemeinsam mit seinem Bruder Jonas Ouahmid (13), der mit einem 5. Platz bei den Deutschen Meisterschaften („Freestyle“ Junioren) auch schon auf sich aufmerksam machen konnte.

Mit dem Dortmunder Tom Schiffmann (20) geht außerdem der Deutsche Juniorenmeister 2014 („Freestyle“) beim Kitesurf Cup Sylt 2016 an den Start. Er startet gemeinsam mit Philipp „Pile“ Brückmann (34) im Team „Vita Coco“, der als echter Local und Betreiber der Kiteschule Sylt die Bedingungen vor dem Strand von Westerland sehr gut kennt. Gleiches dürfte für Lennart Barein gelten, der als Kite-Lehrer der Surfschule Westerland das hiesige Revier wohl am besten kennt. Er geht mit World Kite Tour Fahrerin Gina Bihn (21) im Team „Samsung/o2“ an den Start.

Für ganz besonderes Aufsehen beim Kitesurf Cup Sylt 2016 sorgt Philipp Barluschke. Der 28-jährige Bredstedter ist in der Szene bekannt als „Onehandman“ und startet seit 2014 professionell bei Kitesurf-Wettkämpfen, obwohl ihm von Geburt an der rechte Unterarm samt Hand fehlt. Gemeinsam mit seinem Bruder bildet er das Team „One handed man“. Für internationale Klasse sorgen mit Roderik Pijls aus den Niederlanden und Aurelién Petreau aus Frankreich zwei Top-20-Rider der World Kite Tour. Für das Team „Drachenhöhle/HQ Powerkites“ startet zudem der Hamburger Clemens Rohling. Der 22-Jährige ist, wie auch Marian Hund, Jannis Maus, Tom Schiffmann, die Brüder Ouahmid, Gina Bihn, Roderik Pijls und Aurelién Petreau – ebenfalls schon bei der World Kite Tour gestartet.

Weitere Informationen: www.kitesurfcup-sylt.de.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen