Notstopp in Morsum : Kinder spielen an Hupe – und zwingen Syltshuttle zum Halt

Der Syltshuttle in Fahrt.
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Der Syltshuttle in Fahrt.

Eine Reisende alarmierte die Polizei. Sie ging von einem Notfall aus. Die Situation hätte verhindert werden können.

shz.de von
27. Juli 2015, 15:44 Uhr

Morsum | Wegen Hupsignalen auf dem Syltshuttle hat eine besorgte Reisende am Samstagnachmittag die Polizei alarmiert. Das berichtet die Flensburger Polizei am Montag. Die Frau gab an, dass vom Fahrzeug hinter ihr in unregelmäßigen Abständen ein Hupen zu hören sei. Es könne sich um einen Notfall handeln.

In Absprache mit dem Zugpersonal wurde die Bahn in Morsum gestoppt. Der Zugführer fand die Anruferin und somit auch das betreffende Fahrzeug.

In dem Landrover saß eine Urlauberfamilie aus Nordrhein-Westfalen mit zwei Kindern. Der Fahrer gab an, seine Kinder hätten an der Hupe gespielt. Ihm war nicht bewusst, dass er damit einen Notfalleinsatz ausgelöst hat. Zwei Züge verspäteten sich wegen dem außerplanmäßigen Halt.

Die Bundespolizei nimmt diesen Vorfall zum Anlass, auf die bestehende Anschnallpflicht während der Überfahrt mit dem Syltshuttle hinzuweisen. Wären die Kinder in ihren Sitzen angeschnallt gewesen, wäre es nicht zu dieser Notfallsituation gekommen.

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