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Ortsentwicklung in Keitum : Keitumer sollen sich aktiv beteiligen

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Aufgefordert sind alle, denen das Dorf am Herzen liegt. Die Ergebnisse sollen in Entscheidungen von Politik und Verwaltung einfließen.

von
erstellt am 22.Sep.2015 | 05:43 Uhr

Es soll natürlich um’s Bauen gehen, aber ebenso um den Küstenschutz, die Verkehrssituation sowie die Kultur und Freizeitgestaltung. Der Ortsbeirat hat mit Unterstützung des Bauausschusses und der Gemeindevertretung beschlossen, für Keitum Anfang kommenden Jahres eine dreitägige Bürgerveranstaltung zur weiteren Ortsentwicklung durchzuführen. Dabei sollen ausdrücklich alle Interessierten eingebunden werden: dauerhafte Bewohner des Dorfes ebenso wie Zweitwohnungsbesitzer und Besucher. Auch Vertreter aus Gastronomie und Hotellerie oder Handel und Gewerbe sind zum Mitmachen aufgefordert. Das Ziel ist es, Maßnahmen für die Zukunft Keitums zu entwickeln, die auf eine möglichst breite Plattform gestellt werden soll.

Für die Bürgerbeteiligung ist laut Inselbauamt, das für die Organisation verantwortlich ist, ein Zeitraum von drei Tagen angesetzt. Los geht es mit einer Auftaktveranstaltung, bei der es eine Einführung über den Ablauf des Verfahrens gibt und eine Analyse des Ist-Zustandes in Keitum vorgestellt wird, erläutert Anna-Lena Homann aus der Abteilung Stadtplanung. Für den zweiten Tag ist dann ein vertiefender Workshop geplant, bei dem erste Ideen entwickelt
werden sollen, die dann am dritten und letzten Tag bei der Abschlussveranstaltung konkretisiert und in Zielformulierungen umgesetzt werden. Die Bürgerbeteiligung habe neben der Ideenfindung auch das Ziel, eine höhere Legitimität und aktive Akzeptanz für weitere Vorhaben in Politik und Verwaltung zu schaffen. Die aus dem Workshop gewonnenen Leitsätze und strategischen Ziele sollen dann in ein Ortsentwicklungskonzept für Keitum überführt werden, das später umgesetzt wird.

Für die Finanzierung des Bürgerprojektes werden Kosten von zirka 20  000 Euro entstehen, schätzt Stadtplanerin Anna-Lena Homann. Finanziert werden damit auch die Moderation der Veranstaltung sowie die Vor- und Nachbereitung mit einer anschließenden Dokumentation durch ein externes Büro. 50 Prozent der Kosten werden durch eine Förderung über das Programm „AktivRegion Uthlande“ übernommen. Durch die einstimmigen Beschlüsse in allen Gemeindegremien stehen die erforderlichen Haushaltsmittel bereits im Haushalt 2016 zur Verfügung.

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