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Unterbringung von Flüchtlingen : Keitumer Polizeihaus in zwei Wochen bezugsfertig

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Nach der Lösung im Beschlagnahmungs-Konflikt will die Gemeinde Sylt bereits in zwei Wochen Flüchtlinge in der leerstehenden Landesliegenschaft unterbringen.

Das ehemalige Sylter Polizeigebäude, das zur Flüchtlingsunterkunft werden soll, ist möglicherweise bereits innerhalb von gut zwei Wochen bezugsfertig. Das sagte Bürgermeisterin Petra Reiber am Dienstag. Zuvor hatte eine Begehung des Hauses stattgefunden. „Wir sind dabei, Details der Nutzungsvereinbarung aufzustellen“, sagte Reiber. Es müssten Küchenmöbel eingebaut und Wände gestrichen werden. Über die Vertragsdauer für den landeseigenen Bau werde noch verhandelt.

Das Land hatte das Haus zunächst für 1,6 Millionen Euro verkaufen wollen. Da die Gemeinde nicht die Mittel hat, aber Platz für Flüchlinge benötigt, hatte Reiber mit Beschlagnahme gedroht. Am Montag stellte das Land Schleswig-Holstein der Gemeinde das reetgedeckte Gebäude, das seit mehreren Jahren leer steht, zunächst für sechs Monate mietfrei zur Verfügung. Das sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. „Sehr wahrscheinlich“ sollen die Schlüssel für das Gebäude noch in dieser Woche auf die Insel gebracht werden, so der Sprecher weiter.

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erstellt am 09.Feb.2015 | 11:55 Uhr

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