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Raubüberfall : Keitum: Rätselraten über Raubüberfall

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Bei einem bewaffneten Raubüberfall in Keitum wurde einer von zwei Tätern lebensgefährlich verletzt. Der andere ist noch auf der Flucht.

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2008 | 07:23 Uhr

Keitum | Statt mit schneller Beute endete ein Überfall für zwei Räuber gestern mit Flucht und schweren Verletzungen. Die beiden bewaffneten Männer hatten am Nachmittag um kurz vor 15 Uhr versucht, das Büro einer Appartement-Vermietung im Keitumer Gurtstich zu überfallen. Dabei müssen sie offenbar auf ebenso unerwartete wie heftige Gegenwehr gestoßen sein.

Über den Tathergang und weitere Beteiligte sowie die Art und Ursache der lebensgefährlichen Verletzungen des Täters machte die Polizei bis zum Abend keine näheren Angaben. Der Mann wurde direkt vom Tatort aus mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik auf dem Festland ausgeflogen.
Der zweite Täter konnte fliehen

Dem zweiten Täter gelang derweil die Flucht. Trotz sofortiger und intensiver Suche konnte er bis Redaktionsschluss noch nicht gefasst werden. Die Suche erstreckte sich dabei auch auf Bahnhöfe und Züge der Nord-Ostsee-Bahn. Wie Zeugen berichteten, suchte die Polizei dabei angeblich nach einem etwa 1,70 Meter großen und "schmierig aussehenden Mann". Eine offizielle Täterbeschreibung wurde gestern jedoch noch nicht herausgegeben.

Unbestätigten Vermutungen zufolge soll es sich bei den (mindestens) zwei Tätern um Drogenabhängige aus einer betreuten Wohneinrichtung auf dem Festland handeln. Ob der Keitumer Überfall in einem Zusammenhang mit den zahlreichen Einbrüchen der letzten Woche steht, blieb ebenso unklar.

Mögliche Zeugen des Überfalls oder der Flucht werden gebeten, sich unter Telefon: 04651 -7047-0

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