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Sylter Rundschau

19. Dezember 2017 | 00:11 Uhr

Eilantrag : Keine Strandpartys an der "Oase"

vom

Die Bulgari-Party am Strand im Süden Westerlands hatte vor zwei Wochen für viel Aufregung gesorgt. Die Stadtvertreter haben das Thema jetzt in die Ausschüsse verwiesen.

shz.de von
erstellt am 14.Aug.2008 | 08:01 Uhr

Westerland | Die öffentliche Kritik an der privaten Party des Lifestyle-Konzerns Bulgari vor zwei Wochen am Westerländer Strandabschnitt "Oase zur Sonne" (wir berichteten) hat auch die Politik auf den Plan gerufen. Per Eilantrag hatte die SWG das Thema auf die Tagesordnung der Stadtvertretung gebracht, um die Diskussion über die vom Tourismus-Service (TSW) zugelassene Party mit 200 geladenen Gästen öffentlich und transparent zu führen.
"Gegebenenfalls nachjustieren"

"Wir müssen uns mit solcher Kritik auseinander setzen und gegebenenfalls nachjustieren", erklärte Franz Beilmann. Während sich der SSW und Teile der SPD aus Gründen des Küstenschutzes kategorisch gegen Strand-Events außerhalb des Brandenburger Strandes aussprachen, plädierte SPD-Fraktionschef Uwe Tiedjen dafür, sich in den zuständigen Gremien intensiv und öffentlich mit der künftigen Strandnutzung zu befassen. Eine Grundsatzdiskussion, die dann auch von allen Fraktionen begrüßt wurde.
Douven gestand Verzögerungen

Zuvor bezog TSW-Chef Peter Douven zu der Kritik Stellung, für die Party habe es unerlaubte Sandbewegungen und keine ausreichende Genehmigung gegeben. Dabei gestand er ein, dass es bei der Antragstellung und Genehmigung zu "Verzögerungen" gekommen sei, es jedoch die grundsätzliche Zustimmung der Naturschutzbehörde für Veranstaltungen in diesem Bereich gebe. Sandbewegungen seien bei jeder anderen Strandveranstaltungen ebenfalls erforderlich und würden stets in Absprache mit Natur- und Küstenschutz-Behörden erfolgen.

"Ich stehe dazu, dass Sylt auch solche exklusiven Veranstaltungen braucht, um seinen Ruf in die Zukunft zu tragen", erklärte Douven den Stadtvertretern und fügte an: "Die Diskussion hat uns jedoch überrascht und wir werden an dieser Stelle sicherlich keine Veranstaltungen mehr durchführen."

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