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Zurückgezogen : Keine Mietwohnungen für Lehrer in der Marinesiedlung

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In der Marinesiedlung werden künftig keine Häuser an Lehrer vermietet, die neu auf die Insel ziehen.

shz.de von
erstellt am 29.Okt.2008 | 09:19 Uhr

Westerland | Die Stadt wird auch künftig keine Häuser in der Marinesiedlung an Lehrer vermieten, die neu auf die Insel ziehen. Im Wohnungsbauausschuss hat die Sylter Wählergemeinschaft (SWG) am Montag ihren entsprechenden Antrag zurückgezogen. Die SWG ließ sich überzeugen, dass es in Westerland bessere Möglichkeiten gibt, erforderlichen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.
Lehrer kamen bisher immer unter
"Bisher ist es noch immer gelungen, Lehrer unterzubringen", erklärte KLM-Betriebsleiter Joachim Schweitzer, der die Chance, dass zum richtigen Zeitpunkt eine Wohnung in der Marinesiedlung frei werde, als minimal ansieht. Außerdem würde die langfristige Vermietung eines Objektes für die Stadt wirtschaftliche Nachteile mit sich bringen. "KLM hat die Siedlung mit einem hohen finanziellen Risiko vom Bund gekauft, mit der Maßgabe, den Stadthaushalt nicht zu belasten. Dies geht nur durch den Wiederverkauf der Häuser auf Erbpachtbasis", betonte Kay Abeling (CDU).
Signalwirkung
Die unbedingte Beibehaltung dieses Konzeptes sei eine "wichtige Signalwirkung" für die künftigen Politiker der neuen Großgemeinde. Deren Aufgabe wird es auch sein, an einem insularen Konzept zur Sicherung und Erweiterung von Dauerwohnraum mitzuwirken.

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