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Projekt „Schutzengel“ : Jörg Pilawa putzt bei Gosch

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Der bekannte Fernseh-Moderator ließ sich für Familien in Not landesweit versteigern – aus Sylt kam mit 5000 Euro das höchste Gebot

Amrum ist das zweite Zuhause von Jörg Pilawa. Doch für Familien in Not, für das Projekt „Schutzengel“, lässt sich der bekannte Fernsehmoderator gerne auch nach Sylt versteigern. Und zwar – wie berichtet – zum Fensterputzen. Gestern endete die Bieterfrist für die Versteigerungs-Aktion in Kooperation mit dem Reinigungsunternehmen Beyersdorf. Das höchste Gebot – 5000 Euro – gab einer der bekanntesten Sylter ab: Fischkönig Jürgen Gosch. Am kommenden Dienstag, 23. September, wird Jörg Pilawa ab 13 Uhr bei Gosch am Kliff in Wenningstedt die Fenster putzen. Der architektonisch spektakuläre Bau auf dem Roten Kliff verfügt über viele hohe Glasfronten.

„Welches Gebäude auch kommt – für Schutzengel putze ich alles“, sagt der in Hamburg lebende Moderator, der derzeit unter anderem mit seiner neuen Show „Sing wie dein Star“ hohe Quoten einfährt. Hinter „Schutzengel“ steht ein Netz aus Haupt- und Ehrenämtlern, das in der Region Flensburg jungen, überforderten Eltern unkomplizierte Hilfe anbietet. Mit so großem Erfolg, dass Schutzengel-Treffpunkte nun in ganz Schleswig-Holstein eröffnet werden sollen. Dafür ist der Versteigerungs-Erlös bestimmt.

Jürgen Gosch ist ein überzeugter Familienmensch, der aus kleinen Verhältnissen kommt. „Ich gebe immer gerne etwas von meinem Erfolg ab. Wenn ich die Chance habe, anderen zu helfen, dann mache ich das auch. Nur zugucken war noch nie meine Stärke“, sagt Jürgen Gosch. Was hält der Friese von der Schutzengel-Arbeit? „Ich bin selbst Vater und Großvater, es berührt mich ganz persönlich, wenn Kinder und junge Familien vor großen Problemen stehen oder gar Leid erfahren müssen. Mit der Unterstützung von Schutzengel kann ich diesen hier im Norden gezielt helfen“, sagt Gosch.

„Jürgen Gosch als Spender – wie toll ist das denn“, freut sich die Schutzengel-Vorsitzende Christiane Dethleffsen. Ein großes Dankeschön richtet sie aber auch an Jörg Pilawa: „Durch seine Popularität hat er Familien und Kindern in Not viel Aufmerksamkeit beschert, viele Menschen sensibilisiert. Das ist wichtig, unsere Gesellschaft braucht Schutzengel.“

Der so Gelobte weiß als vierfacher Vater bestens, welche Herausforderung jedes Baby für seine Eltern bedeutet. „Deshalb ist die direkte Hilfe genau dann, wenn die Überforderung da ist, so wertvoll“, sagt Jörg Pilawa. Alle Projekt-Beteiligten hoffen, dass auch die Putz-Aktion am Dienstag auf Sylt viel Aufmerksamkeit – und vielleicht auch noch weitere Spenden – für die Arbeit von Schutzengel mit sich bringen wird.

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erstellt am 20.Sep.2014 | 06:05 Uhr

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