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Sylter Rundschau

20. November 2017 | 22:24 Uhr

Ferien auf Sylt : Jetzt kommt der Sommer

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Pünktlich zum Start der Ferien in Nordrhein-Westfalen kündigt sich für die kommende Woche ein Wetterwechsel auf der Insel an.

shz.de von
erstellt am 27.Jun.2015 | 05:15 Uhr

Die kalten Tage sind endlich vorbei. Jedenfalls, wenn man nach den Aussichten des Deutschen Wetterdienstes geht. Pünktlich zum Ferienstart in Nordrhein-Westfalen und damit auch der ersten großen Anreisewelle stehen alle Zeichen auf Sommerwetter (siehe Artikel rechts). „Wir werden am Sonnabend auf der Insel definitiv merken, dass NRW Ferien bekommt“, sagt Finja Fröhlich, Tourismus-Direktorin in Hörnum. Das größte Bundesland der Republik bringt erfahrungsgemäß auch immer die meisten Touristen Sylt, die  natürlich alle Daumen auf einen Wetterwechsel gedrückt halten.

 

Buchungsanfragen für

den Sommer sind gut

Nach den vergangenen, eher regnerischen und kühlen Wochen freuen sich auch die Touristiker der Insel auf Sonnenschein. „Aufgrund des  schlechten Wetter s hatten leider einige Spontanurlauber wieder abgesagt“, sagt  Fröhlich, „auch die Auslastung der Strandkörbe war bisher geringer als ich mir erhofft hatte“. Dennoch sind laut der Tourismus-Fachfrau die langfristigen Buchungsanfragen für den Sommer überdurchschnittlich gut: „Wer uns besuchen möchte und langfristig im Voraus plant, weiß meistens um das Wetter auf der Insel und dass es auch mal regnen kann“,  sagt sie und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Diese Gäste sind mit ihrer Funktionskleidung  sogar meist besser  ausgerüstet als ich.“

In Wenningstedt ist Tourismus-Direktor Henning Sieverts nur aufgrund der langen An- und Abreise von und nach Sylt besorgt. Vor allem die A7 durch Schleswig-Holstein, die als  „Hauptschlagader des Nordens“ gilt, hat auf 144 Kilometer Strecke insgesamt 35 Kilometer Baustelle. Das klingt zunächst nicht viel, verursacht aber bei erhöhtem Verkehrsaufkommen einen sehr zähflüssigen Verkehr. Durch einen Unfall kann es auch schon mal zu einem kilometerlangen Stau kommen.

 „Wir sind auf Sylt schon immer in einer Randlage gewesen“, erklärt Sieverts,  „der Weg ist weit und die Baustellen-Situation  schwierig.“ Da das jedoch nicht verhindert werden könne, soll den Gästen, die den Weg hinter sich gebracht werden, der Aufenthalt auf der Insel so lohnenswert wie möglich gestaltet werden, erklärt er.

Die Polizei empfiehlt zur Verkehrsentlastung, auf der Hinfahrt und auch auf dem Rückweg als Alternative zur  A7 auf die A23 auszuweichen. Das Nadelöhr bliebe aber nach wie vor der Elbtunnel, durch den alle müssten.

17 zusätzliche Polizeibeamte

vom Festland

Auf den großen ersten Gästestrom hat sich auch die Sylter Polizei  gut vorbereitet. „Wir haben zusätzlich 17 Beamte vom Festland im so genannten Bäderdienst im Einsatz“, erklärt Haye Jebsen,   Polizeichef der Insel,  „insgesamt haben wir damit 55 Mitarbeiter.“ Wie im Vorjahr sind laut Jebsen die Einsatz-Schwerpunkte der Beamten  der Veranstaltungsschutz sowie die Verkehrs- und Geschwindigkeitsüberwachung. Vor allem bei Großveranstaltungen wie dem Surf-Cup, der am kommenden Dienstag in Westerland startet, muss die Polizei präsent sein. Es würden in den Sommermonaten außerdem deutlich mehr Fußstreifen zur Prävention als in der Nebensaison eingesetzt, um allen Gästen und Insulanern eine friedliche Saison zu ermöglichen, erklärte Jebsen.

Julia Nieß

 

Wetterwechsel – auch auf Sylt soll es bald Sommer werden

Sylt Mitte nächster Woche soll es  auf Sylt endlich wärmer werden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Davor bleibt es aber erst einmal  durchwachsen. Am Sonnabend kann es zu Beginn des Tages noch kräftige Schauer geben, später soll es dann sonnig werden. Fast ganz verziehen könnte sich der Regen nach Auskunft der Meteorologen dann am Sonntag – wärmer als  20 Grad wird es aber nicht. Ein Südostwind soll dann ab Mittwoch dafür sorgen, dass auch an der Nordsee das Thermometer nach oben klettert und die Sonne scheint.

Für alle, die sich am heutigen Siebenschläfertag Sorgen machen, dass das Wetter so bleibt wie es ist: Eigentlich dürfte der bedeutungsschwangere Tag nicht am 27. Juni, sondern auf dem 7. Juli liegen, sagt  Meteorologin Magdalena Bertelmann. Die gregorianische Kalenderreform von 1582  habe für eine Verschiebung um etwa zehn Tage gesorgt. Für die Wetterregel sei demnach nicht ein einzelner Tag, sondern der gesamte Zeitraum  entscheidend. In diesen Tagen stabilisiere sich oft die Wetterlage und bleibe für einige Wochen bestehen.  lsa

 

Es Regnet – Was nun?

Alle Gemeinden bieten Alternativ-Angebote an, die wetterunabhängig genutzt werden können. Hier einige Beispiele: In Hörnum gibt es  unter anderem einen Musical-Workshop für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 17 Jahren oder das Ocean Camp in der ehemaligen Grundschule.  In Wenningstedt kann man zum Beispiel in der Norddörfer-Halle Bouldern, die Abend-Veranstaltungen im Kursaal³ oder das Ausstellung im Naturschutzzentrum Braderup besuchen.   List bietet unter anderem das Erlebniszentrum Naturgewalten, Kampen  zahlreiche Galerien und Ausstellungen und in Keitum sind die Kirche St. Severin, das Heimatmuseum und das Altfriesische Haus einen Besuch wert. In Westerland  kann man in der Sylter Welle toben und relaxen oder  in das  Aquarium gehen.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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