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Verkehr auf Sylt : Jetzt doch weniger Schilder in Tinnum

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Neues zu den Umleitungen wegen der Sanierung der Landesstraße 24

Das Schilderchaos in der Dirksstraße sowie in Kampende wegen der Umleitungen aufgrund der L24-Sanierungen soll zumindest teilweise beseitigt werden – das teilte Nikolas Häckel am Montag im Ortsbeirat Tinnum mit. Das Ordnungsamt hätte die Beschilderung überprüft: Zwar seien keine Halteverbote doppelt aufgestellt worden, so der Bürgermeister der Gemeinde Sylt. Es könnten jedoch zahlreiche Schilder eingespart werden, indem sie versetzt oder ganz entfernt werden. Die Verwaltung habe die zuständige Baufirma um eine Nachbesserung gebeten. Ebenso sollen die Halteverbote nur noch bis Ende Mai kommenden Jahres gelten und nicht wie bisher bis zum 31. August 2017. „Falls die Straßenarbeiten bis dahin nicht beendet sind, muss die Frist eben verlängert werden“, sagte Häckel. Außerdem werde versucht, die derzeit freistehenden Schilder in Teilbereichen fest einzubauen. Wo dies nicht möglich sei, sollen zumindest die Fußplatten direkt an die Grundstücksgrenzen anschließen.

Wegen der Umleitung durch die Dirksstraße wird das Tinnumer Straßenfest dieses Jahr definitiv nicht vor dem Gemeindehaus stattfinden, erklärte der Ortsbeiratsvorsitzende Manfred Uekermann. Neuer Veranstaltungsort wird die Straße Südhörn in Höhe des Hofcafés Klein’er Kuhstall sein. Der Termin ist voraussichtlich am 10. September.

Durch die Bäderstraße dürften weiterhin Fahrzeuge mit einem Höchstgewicht von 7,5 Tonnen fahren, sagte Bürgermeister Häckel. Eine weitere Gewichtsbeschränkung auf 3,5 Tonnen hätte erhebliche Auswirkungen auf den Dienstleistungsverkehr nach Norden und Osten. Das Verkehrsverhalten auf dieser L24-Umleitungsstrecke soll zunächst beobachtet und gegebenenfalls nachgebessert werden. Vom Tisch ist der Vorschlag, die Fußwegverbindung Twest Wungen zur Autoverladung zu „Stoßzeiten“ für Kraftfahrzeuge zu öffnen. Der Verkehr soll weiterhin über das reguläre Verkehrsnetz geführt werden. Eine klare Trennung von Verlade- und Anliegerverkehr im Industrieweg sowie eine sichere Führung der Fußgänger und Radfahrer seien leider nicht möglich, betonte Nikolas Häckel. Hinzu käme außerdem der rege Be- und Entladeverkehr der angrenzenden Gewerbebetriebe, der die Verkehrssituation im Kreuzungsbereich zusätzlich unübersichtlich werden ließe.

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erstellt am 27.Apr.2016 | 05:41 Uhr

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