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Sylter Rundschau

15. Dezember 2017 | 03:56 Uhr

Jeder Wähler hat nur eine Stimme

vom

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Nicht von ungefähr kandidieren in der Gemeinde Sylt mehr Parteien als in jeder anderen Inselgemeinde. Da in der Großgemeinde mit ihren 15045 Einwohnern gut drei Viertel aller Insulaner leben, gibt es hier für alle Parteien und Wählergemeinschaften noch ausreichend aktive Mitstreiter, um die 14 Wahlkreise (siehe nächste Seite) mit Direktkandidaten zu besetzen. Bis auf die Piraten, die in elf Wahlkreisen am Start sind, haben es auch alle geschafft.

Die insgesamt knapp 12 900 Stimmberechtigten (800 bis 1 000 pro Wahlkreis) haben für die Gemeindewahl (parallel wird auch der Kreistag gewählt) jeweils nur eine Stimme. Der Kandidat, der in seinem Wahlkreis die meisten Stimmen erhält, zieht automatisch in die Gemeindevertretung ein. Neben diesen 14 Kandidaten werden weitere 13 über die zuvor festgelegten Listen ihrer Parteien gewählt. Die Gesamtzusammensetzung des Gemeinderates richtet sich nach der prozentualen Stimmverteilung in der gesamten Gemeinde. Erhält eine Partei mehr Direktmandate als ihr nach dem Stimmverhältnis zustehen, wird die Vertretung so lange aufgestockt, bis das Verhältnis wieder stimmt.

Wie viele Stimmen oder Prozente eine Gruppierung braucht, um ein Mandat zu erringen, hängt unter anderem auch von der Wahlbeteiligung ab - in der Regel reichen jedoch schon weniger als fünf Prozent.

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