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Kommentar von Melanie Steur-Fiener : Jeder darf Fehler machen

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Einen Fehler zu erkennen, ihn sich einzugestehen und eine gefällte Entscheidung rückgängig zu machen oder zumindest abzuändern, ist richtig.

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2014 | 05:23 Uhr

Einige werden den Kopf schütteln und sich fragen, ob die Politiker überhaupt wissen was sie tun. Ob sie sich im Klaren darüber sind, was ihr Handzeichen für oder gegen ein Projekt bewirkt. Diese Kritik mag berechtigt sein. Es ist schließlich ihre Aufgabe, sich erst zu informieren und dann zu entscheiden.

Allerdings darf auch jeder Fehler machen. Zu Hause im Privaten haben solche nur nicht immer so weit reichende Konsequenzen – und sind (hoffentlich) auch nicht so teuer. Trotzdem. Einen Fehler zu erkennen, ihn sich einzugestehen und eine gefällte Entscheidung rückgängig zu machen oder zumindest abzuändern, ist richtig. Und sicherlich nicht einfach, angesichts der zu erwartenden Reaktionen aus der Sylter Bevölkerung.

Letztere sollten sich vielleicht auch gerade nach diesem Beispiel angespornt fühlen, sich stärker politisch zu engagieren. Wie oft kommt es vor, dass wir Redakteure allein oder mit maximal noch ein, zwei Leutchen in der Zuschauerreihe bei Ausschüssen sitzen? Sehr oft. Zu oft. Bei vielen Themen kann frühzeitige Einmischung langwierige Diskussionen im Anschluss ersparen.

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