Sylter Surferin im Playboy : Janni Hönscheid: „Ich liebe das stürmische Sylt“

Janni beim Surfen auf den Malediven
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Janni beim Surfen auf den Malediven

Janni Hönscheid ist nicht nur beim Surfen erfolgreich. Sie hat es auf den Titel der aktuellen Playboy-Ausgabe geschafft. Im Interview verrät sie, wie es dazu gekommen ist und was für Reaktionen sie auf ihre freizügigen Bilder bekommt.

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19. Juli 2014, 05:12 Uhr

Die 24-jährige Janna Hönscheid von Sylt – genannt Janni – ist nicht mehr zu bremsen. Nicht nur, dass sie als amtierende Deutsche Meisterin im Wellenreiten sportliche Erfolge feiert, jetzt hat sie es auch auf den Titel des deutschen Playboys geschafft. Im Mai posierte sie ganz freizügig mit ihrem Surfbrett am Strand von Fuerteventura. Wie es zu diesem ungewöhnlichen Auftrag gekommen ist und was Freunde und Familie dazu sagen, verrät sie im Interview.

Janni, erst einmal Glückwunsch zum Playboy-Titel. Wie ist es zu dem Shooting gekommen?

Die vom Playboy haben mich ganz einfach über meine Website kontaktiert – das war vor zirka vier, fünf Monaten. Ich musste mir das dann erst einmal gut überlegen, weil das ja schon ein heikles Thema ist. Ich habe mich viel damit beschäftigt. Mir war wichtig, dass die Fotos mich so rüberbringen wie ich bin. Ich durfte mir dann den Fotografen selber aussuchen und konnte viel mitwirken. Es hat Spaß gemacht, war aber auch sehr anstrengend.

Ist es das erste Mal, dass du dich so freizügig zeigst?

Ja, ich arbeite zwar schon länger als Model und hatte größere Jobs. Aber Playboy – das war ganz neu für mich.

War das eine große Überwindung für dich?

Auf jeden Fall, aber ich habe mich dann doch ziemlich schnell daran gewöhnt. Es hat geholfen, dass wir den Strand für uns ganz alleine hatten und keine Zuschauer da waren.

Und was sagst du zu dem Ergebnis?

Mir gefallen die Bilder super gut. Ich kann mich zu hundert Prozent mit ihnen identifizieren.

Hast du schon Reaktionen auf die Bilder bekommen?

Ja, das ist immer lustig. Auf einmal schreiben mich Menschen an, von denen ich ewig nichts mehr gehört habe. Aber ich hätte nie erwartet, dass ich so viel positives Feedback bekomme, auch gerade von vielen Frauen.

Und was sagt deine Familie?

Die ist auch total begeistert, selbst meine Großmutter. Die hat mich zufällig in der Bildzeitung entdeckt. Erst einmal war meine Oma total geschockt, weil sie noch gar nichts davon wusste. Aber selbst sie ist inzwischen begeistert.

Die Fotos zeigen es ja, du hast einen sehr gut trainierten Körper. Bekommt man den nur vom Surfen?

Ich glaube die Figur habe ich von meiner Mutter. Ich muss nicht so viel dafür tun und nicht groß aufs Essen achten. Ich merke auch gar nicht, dass ich richtig für meinen Körper trainiere. Das Surfen ist für mich Spaß und kein richtiges Workout.

Wie hast du dich auf das Shooting vorbereitet?

Gar nicht, ich habe nur eine Sache gemacht – und zwar meine Fußnägel lackiert.

Ich erwische dich jetzt gerade am Flughafen von Frankfurt, gleich geht es auf die Malediven. Wie ist das Leben als Jetsetterin?

Dieser Sommer ist extrem. Ich mache so viele unterschiedliche Sachen. Am Mittwoch habe ich zum Beispiel bei einem Charity-Fußballspiel mit Peyman Amin den Anstoß machen dürfen. Solche Sachen passieren mir in letzter Zeit oft. Es ergeben sich lauter Dinge für mich, und ich ergreife die Chancen.

Vermisst du Sylt auch manchmal?

Auf jeden Fall. Ich werde der Insel bald mal wieder einen Besuch abstatten. Vor allem vermisse ich meine Schwester und ihre zwei kleinen Kinder. Sylt ist einfach mein Zuhause. Ich freue mich immer, dort hinzufahren.

Du kommst ja viel rum, bist an den Traumstränden dieser Welt. Kann Sylt da mithalten?

Klar bin ich oft an den Bilderbuchstränden, die wirken fast schon zu perfekt. Sylt hat Charakter, gerade auch wenn man im Sturm am Strand entlang läuft und danach durchgefroren zu Hause ankommt – das hat so eine gemütliche Atmosphäre. Ich liebe das stürmische Sylter-Wetter.

Welches ist dein Lieblingsplatz auf der Insel?

Oh, da gibt es mehrere: Die Strände von Westerland, der Hauptstrand von Wenningstedt – dort bin ich immer die Treppen hochgegangen und habe die Wellen gecheckt. Und die Buhne 16 natürlich.

Hast du vor, jetzt so richtig als Model durchzustarten oder steht Surfen noch auf Platz 1?

Ich muss für immer weitersurfen, ohne den Sport wäre ich nicht glücklich und auch nicht ich selbst. Wenn ich in eine größere Stadt ziehen würde, um als Laufstegmodel zu arbeiten – das wäre nicht ich. Aber ich sag auch nicht nein zum Modeln. Ich nehme alles auf dem Weg mit, wozu ich Lust habe.

Was hast du dir für die Zukunft vorgenommen?

Ich plane im Moment nur von Tag zu Tag. Anders geht es auch gar nicht. Es ergeben sich einfach immer spontan so viele Sachen. Ende des Jahres habe ich ein spannendes Projekt, dabei wird es sehr kalt, mehr darf ich noch nicht verraten. Jetzt geht´s aber erstmal auf die Malediven zu einem Fotoshooting mit vielen anderen Surfern. Wir machen dort eine zehntägige Bootstour mit Fotografen und Journalisten und fahren dann von Welle zu Welle.

Und als nächstes das Cover der Sports Illustrated?

Ja , das wäre auch noch so ein Traum von mir. Das wäre wirklich richtig cool.

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