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Germany's Next Topmodel : Interview: Was Topmodel Kim Hnizdo an Sylt besonders liebt

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Germany’s-Next-Top-Model Kim Hnizdo macht Familienurlaub auf Sylt. Der sh:z hat sie zum Interview getroffen.

shz.de von
erstellt am 07.Jun.2016 | 17:21 Uhr

Sylt | Es ist erst wenige Wochen her, dass Kim Hnizdo (20) von Model-Mama Heidi Klum zur Siegerin der elften Staffel GNTM gekürt wurde. Nachdem sich der erste Presserummel um die Jura-Studentin aus Bad Homburg etwas gelegt hat, nutzte das frisch gebackene Topmodel die Gelegenheit, ihren Vater auf Sylt zu besuchen. Der Direktor des Dorfhotels in Rantum überließ seine Tochter für eine Stunde dem sh:z, dem Kim bei Kaffee, Eis und Kuchen ein sommerliches Interview gab.

Wirft man einen Blick auf den Presse-Dschungel der letzten Wochen, findet man so einige haarsträubende Geschichten über Sie. Das fängt mit Spekulationen über ein vorzeitiges Ende Ihrer Karriere an und reicht bis zu dem Vorwurf, dass Heidi Klum die Falsche zur Siegerin gemacht hätte. Wurden Sie bei GNTM darauf vorbereitet, wie man mit negativer Berichterstattung umgeht?

Kim Hnizdo: Wir hatten zwar während der Staffel ein Social Media Briefing und haben wertvolle Tipps von Heidi bekommen, die sehr lässig mit Negativ-Presse umgeht, aber so richtig vorbereitet ist man auf fiese Geschichten nicht. Vieles ist aus dem Zusammenhang gerissen, vieles einfach frei erfunden. Man muss einfach sehr aufpassen, was man sagt und tut und man muss lernen, gewisse Dinge nicht an sich ranzulassen. Und man muss auch nicht alles lesen, was geschrieben wird. (lacht)
 

Wie muss man sich den Alltag bei GNTM vorstellen? Verfolgen einen die Kameras von Pro7 rund um die Uhr?

Nein, nicht rund um die Uhr und auch nicht jeden Tag. Aber wir haben schon manchmal einen 14-Stunden-Tag gehabt. Um eine Folge zu drehen, hat es schon sieben Tage gebraucht und die Kameras kamen auch manchmal überraschend oder in ungünstigen Momenten.


Wussten Sie, was man später im Fernsehen sehen würde?

Nein, das war auch für uns immer eine Überraschung und manchmal fragten wir uns auch, warum gewisse Szenen nicht rausgeschnitten wurden, auf die wir gerne verzichtet hätten.


Würden Sie es trotzdem noch einmal machen?

Ja, die Monate bei GNTM waren eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ich habe mich in dieser Zeit sehr verändert – und nicht nur, was Frisur oder Beziehungsstatus angeht – ich bin auch erwachsener und reifer geworden.


Ihre Schwester Nina (22) modelt ja auch recht erfolgreich. Wird sie die nächste sein, die sich bei Heidi Klum meldet?

Nein, Nina hat keine Lust, das tatsächlich beruflich zu machen. Sie jobbt gerade hier im Dorfhotel und beginnt bald mit einer Ausbildung in Hamburg.

Ein großer Erdbeer-Eisbecher ist für Kim Hnizdo eine süße Versuchung, der sie gern nachgibt.
Ein großer Erdbeer-Eisbecher ist für Kim Hnizdo eine süße Versuchung, der sie gern nachgibt.
 


Sie stehen jetzt für die nächsten zwei Jahre bei „One Eins Fab Management“ unter Vertrag. Wie sehen Ihre nächsten Termine aus?

Das Nächste wird ein gemeinsames Fotoshooting mit der zweitplatzierten Finalistin Elena in Hamburg sein, danach geht es weiter zur dritten Finalistin Fata und schließlich geht es auf die Fashion Week in Berlin. Irgendwann dazwischen kommt mein Opel Adam, den ich gewonnen habe – mehr weiß ich im Moment nicht.

Finden sich in Ihrem Vertrag strenge Regeln, was Figur, Fitness oder Ihren Look angeht?

Nein, gar nicht. Der Vertrag ist eigentlich recht locker und lässt mir viele Freiheiten. Klar muss ich mich für diesen Job fit halten, aber niemand zwingt mich zu etwas.

Haben Sie ein spezielles Sportprogramm?

Ehrlich gesagt nicht, das muss ich jetzt mal ändern. Ich habe das Glück, dass ich gute Gene habe und nicht schnell zunehme. Und ich bewege mich einfach gerne und reite auch sehr viel – das hält auch fit und schlank.


Zum Bewegen hat man auf Sylt ja reichlich Gelegenheiten. Haben Sie einen Lieblingsplatz?

Mehrere! Ich kenne die Insel ja schon seit meiner Kindheit und wir veranstalten hier unsere regelmäßigen Familientreffen. Immer wenn ich hier bin, muss ich zuerst mal ans Meer, am liebsten an den Ellenbogen, einen Strandritt machen und in die Sansibar essen gehen. Das gehört einfach dazu. Und seitdem mein Vater das Dorfhotel leitet, kann ich ja zum Glück mehr als einmal im Jahr hier sein.

Sind Sie bei Ihren Touren über die Insel erkannt und angesprochen worden?

Ja, aber es hielt sich sehr in Grenzen. Und die Menschen sind immer sehr freundlich auf mich zugekommen und haben höflich um ein Foto gebeten, das war vollkommen in Ordnung.

Dann konnten Sie die paar Tage tatsächlich unbeschwert genießen?

Absolut. Es gab hier keinen Spießrutenlauf und ein paar Stunden am Ellenbogen sind so erholsam wie eine Woche Urlaub.

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