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Crêpe-Stand in Hörnum : Inselverwaltung weist Vorwürfe zurück

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Nach der Neuvergabe des Hörnumer Crêpe-Stands am Strand wehrt sich die Inselverwaltung gegen den Vorwurf des bisherigen Betreibers Dirk Werk, er sei benachteiligt worden.

Nach der Neuvergabe des Hörnumer Crêpe-Stands am Strand wehrt sich die Inselverwaltung gegen den Vorwurf des bisherigen Betreibers Dirk Werk, er sei benachteiligt worden. Die Mitteilung im Wortlaut:

„Der Pachtvertrag zwischen der Gemeinde Hörnum und der Betreiberin des Crêpe-Stands endet vereinbarungsgemäß zum 30.6.2017. Grundlage des Vertragsendes ist ein 2013 geschlossener außergerichtlicher Vergleich zwischen der Gemeinde und der jetzigen Betreiberin, durch den das vorherige Vertragsverhältnis beendet wurde. Aus dieser Vereinbarung heraus ergibt sich, dass der Pachtvertrag zum 30.6.2017 endet und die Pächterin dazu verpflichtet ist, die Terrasse zurückzubauen und die Fläche in den vorherigen Stand zu versetzen.

Der Crêpe-Stand befindet sich nachweislich auf einem Grundstück der Gemeinde Hörnum.

Im Rahmen einer ordnungsgemäßen Verwaltung, durch die ein willkürliches intransparentes Verfahren ausgeschlossen werden soll, wurde die Fläche öffentlich ausgeschrieben. Es wurde bei der Ausschreibung darum gebeten, eigene Pachtvorstellungen mitzuteilen. Die Gemeinde hat zu keinem Zeitpunkt über die Höhe einer Pacht geredet oder gar Vorgaben zu einer Mindestpacht gemacht. Daraufhin sind drei Bewerbungen fristgerecht eingegangen.

In einem Gespräch mit der Finanzausschussvorsitzenden, ohne Beteiligung des Bürgermeisters, hatten die Bewerber die Möglichkeit ihre Konzepte zu erklären und wie sie sich die Gestaltung der Pachtzahlungen vorstellen. An diesem Gespräch hat lediglich die jetzige Betreiberin teilgenommen.

Herr Werk hat zu keinem Zeitpunkt mit der Gemeinde Kontakt aufgenommen.

Anschließend wurden die drei eingegangenen Bewerbungen vollständig der Gemeindevertretung zur Kenntnis gegeben und diese hat sich einstimmig für einen Mitbewerber ausgesprochen.“

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erstellt am 04.Apr.2017 | 05:04 Uhr

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