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Sylter Rundschau

20. September 2017 | 18:32 Uhr

„Inselblicke“ in der Stadtgalerie

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Blicke von der Insel und auf die Insel: In der neuen Ausstellung der Sylter Kunstfreunde zeigt Angelika Breucha ihre Fotografien

Die Sylter Kunstfreunde präsentieren vom 17. bis zum 30. September in der Stadtgalerie „Alte Post“ (Stephanstraße 4 in Westerland) die Arbeiten der Fotografin Dr. Angelika Breucha. Sie widmet sich in ihrer Ausstellung „Inselblicke“ dem Meer, das kraftvoll und lebendig ist, aber auch ruhig und sanft und weich. „Inselblicke“ sind Blicke auf die Insel, von der Insel, dem Land, weg und „in“ die Insel, auf den Sand, das Ufer.

Besonderen Wert hat die Fotografin hierbei auf das Zusammenspiel von Licht und Wasser gelegt. „Die weiten Strände der Nordsee, das Farbenspiel bei Sonne und am Abend, die Monotonie, aber auch das Lichtspiel des Watts erzeugen Stimmungen, die ich als Fotografin versuche einzufangen und wiederzugeben“, sagt Angelika Breucha über ihre Arbeiten. Die Fotografien der in Bremen lebenden Künstlerin sind mit einer digitalen Spiegelreflexkamera (Canon EOS 5 D Mk III) aufgenommen. Am Computer werden Helligkeit, Kontrast und Farben behutsam bearbeitet. Manchmal verselbstständigt sich das Bearbeiten und es entstehen farbliche Überlagerungen und freie Formen. Das zugrunde liegende Motiv und die Realität verändern sich und öffnen sich dem Spiel der Fantasie. Diese Thematik ist in der Ausstellung zu sehen.

„Mit unseren geöffneten Augen sehen wir Farben und Formen, Licht und Schatten, Bewegung und statische Objekte. Ständig sind wir von Bildern umgeben“, sagt Angelika Breucha. „Die Kamera erlaubt, alles das festzuhalten und unsere persönliche Sichtweise wiederzugeben.“ Es mache der Künstlerin große Freude, das, was sie in ihrer Umgebung sieht und das, was sie berührt, zu fotografieren. Vor allem die unerwarteten Erscheinungsformen der Natur würden sie immer wieder interessieren.

„Wir sind es gewohnt, die Welt durch Ausschnitte zu betrachten. Vom Fernseher über den Computer bis zum Smartphone schauen wir durch irgendeine Art von Fenster“, sagt sie. In diesem Sinne lege man bei einer Photographie ein Rechteck über das Motiv und dieses sei mitbestimmend für die Komposition und die Aussage eines Bildes. „Also schaue ich häufig durch meinen rechteckigen Rahmen, um intensiver oder anders zu sehen und versuche das, was mich berührt hat, mit meinen Bildern zu vermitteln und den Betrachter zu erfreuen oder neugierig zu machen.“

Bei den Bildern der Quereinsteigerin, die eigentlich Zahnärztin ist, handelt es sich jeweils immer um limitierte Editionen und jeweils sind die Fotografien je nach Art und Aussage der Bilder auf andere Hintergründe gezogen.

Die Vernissage findet am morgigen Sonntag, 17. September, um 17 Uhr statt. Öffnungszeiten der Galerie: Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr und Sonnabend von 10 bis 13 Uhr.

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