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Dauerwohnungen auf Sylt : Ida-Ehre-Haus wird bezogen

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Der Umbau ist abgeschlossen: 15 barrierefreie Dauerwohnungen in der ehemaligen Mutter-Kind-Klinik sind an Senioren vergeben.

shz.de von
erstellt am 26.Feb.2015 | 05:31 Uhr

Nach ihrer neuen Wohnung gefragt, kann Ingrid Marzi gar nicht aufhören zu schwärmen. Sie gehört zu den ersten Mietern, die in das umgebaute Ida-Ehre-Haus im Kirchenweg in Westerland ziehen. „Ich habe eine ganz süße Wohnung unterm Dach bekommen“, erzählt sie glücklich, „ich bin jetzt einfach nur froh, dass der Umzug vorbei ist und die Wohnung so schön.“ Gestern feierten die Mieter die feierliche Neu-Eröffnung des Gebäudes, für Marzi stand die erste Nacht in ihrem neuen Zuhause an.

Die ehemalige Mutter-Kind-Kureinrichtung der AWO war vom Kommunalen Liegenschafts-Management (KLM) für 2,3 Millionen Euro gekauft worden, die 34 Zimmer und Therapieräume wurden in 15 barrierefreie Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten umgebaut. „Die Wohnungen werden jetzt ausschließlich von Senioren bewohnt“, sagt Marcus Kopplin, Betriebsleiter des KLM und Bürgermeisterin Petra Reiber ergänzt: „Alle Wohnungen waren sehr schnell vergeben.“ Insgesamt finden sich in dem Gebäude zwei Einzimmer-Wohnungen, elf Zweizimmer-Wohnungen und zwei Dreizimmer-Wohnunge.

Viele der neuen Mieter haben sich bei der Eröffnung des Ida-Ehre-Hauses zum ersten Mal gesehen. Wie auch Ruth Zilz und Ottilie Pitschick, die sich bei der Eröffnung im Eingangsbereich kennenlernten und schnell feststellten, dass sie direkte Türnachbarinnen werden. „Meine Wohnung hat 38 Quadratmeter und ich zahle 500 Euro,“ sagt Zilz und ergänzt lachend: „Es war für mich schon überraschend, das sie so klein ist. Daran muss ich mich erstmal gewöhnen.“

Ottilie Pitschick hat mit 55 Quadratmetern eine etwas größere Wohnung als Zilz, zahlt dafür aber auch etwas über 700 Euro. „Ich wollte gerne ein bisschen mehr Platz“, sagt die Rentnerin, „es ist hier aber günstig und man hat ein bisschen Anschluss zu anderen Bewohnern. Gerade der darf ja nicht verloren gehen.“

„Wir feiern hier eine kleine Premiere“, sagte Petra Reiber bei der Eröffnung, „denn noch nie wurde in unserem Gemeindegebiet ein Kurheim von der Kommune erworben und zu Wohnungen umgebaut.“ 790  000 Euro hat der gesamte Umbau des Hauses gekostet.

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