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Serie : „Ich bin stolz, wenn ich helfen kann“

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

„Hier lerne ich gern“ – Sylter Azubis im Interview: Heute erzählt Nospa-Lehrling Jasmin Madyouni (16) , was eine Muschelzeit ist.

Die Westerländerin Jasmin Madyouni (16) wusste nach ihrem Realschulabschluss bereits ganz genau, was sie werden wollte: Bankkauffrau. Seit August lernt sie bei der Nord-Ostsee Sparkasse in Westerland.


Warum haben Sie sich für diese Ausbildung entschieden?
Ich habe schon während der Schulzeit ein zweiwöchiges Praktikum hier machen können. Das hat mir so gut gefallen, dass ich mich beworben habe und auch sofort angenommen wurde. Mir macht einfach der Umgang mit Menschen Spaß und ich ziehe mich auch gerne schick an.


Welchen Einfluss hatten Elternhaus, Schule oder Medien auf Ihre Berufswahl?
Mein Elternhaus hatte darauf keinen Einfluss, außer, dass wir alle unsere Konten hier haben, aber durch das Schulpraktikum habe ich entdeckt, dass mir dieser Beruf Spaß machen würde.


Wie entscheidend war für Sie die Lehrstelle in diesem Betrieb?
Ich wollte unbedingt in der Nord-Ostsee Sparkasse lernen, denn ich fühle mich hier wohl und bin stolz, ein Teil dieser großen Sparkasse zu sein.


Hätten Sie den Beruf auch ergriffen, wenn Sie nicht hier hätten lernen können?
Nein. Dann hätte ich zuerst noch mein Abitur gemacht und mich dann umgeschaut, ob ich eventuell noch andere Interessen gehabt hätte.


Wie wichtig ist es für Sie, dass Ihre Lehrstelle auf Sylt ist?
Sehr wichtig, denn meine Familie lebt hier und ich wohne noch zu Hause. Ich bin mit meinen 16 Jahren noch nicht so weit, alleine irgendwo anders hinzugehen, das kommt vielleicht später.


Wie würden Sie Ihr Verhältnis zu den Ausbildern beschreiben?
Das Verhältnis ist sehr gut und vertrauensvoll. Ich dachte erst, die Ausbilder sind so wie die Lehrer an der Schule, aber das ist überhaupt nicht so. Sowohl Frau Prott als auch Frau Oettl und Herr Thiemann kümmern sich sehr herzlich um mich – vielleicht auch, weil ich hier das „Küken“ bin. Normalerweise sind die Azubis schon volljährig.


Wie unterstützt Ihr Lehrbetrieb Ihre Ausbildung?
Die Azubis werden von der Nospa sehr umfangreich gefördert. Bereits in der ersten Woche hatten alle 43 Azubis der Nospa zusammen ein Einführungs-Seminar, in dem wir vor allem gutes Benehmen und den Umgang mit den Kunden gelernt haben. Dazu kommen im Laufe der Zeit weitere Schulungen, wie zum Beispiel das Geldwäsche-Seminar, der Azubi-Zirkel, den wir gemeinsam mit unseren Ausbildern haben oder die vierwöchige Sparkassen-Akademie in Kiel. Es gibt bei uns auch Jugendvertreter, die unsere Interessen vertreten und bei Problemen vermitteln und weiterhelfen. Und wir fahren mit der Berufsschule nach Frankfurt, um in die Welt der Banken einzutauchen.


Wie würden Sie das Betriebsklima beschreiben?
Das ist sehr entspannt und fröhlich. Wir pflegen alle einen sehr freundlichen, höflichen Umgang miteinander und freuen uns immer auf gemeinsame Events, wie den Lotto-Abend.


Wie empfinden Sie Ihre Arbeitszeiten?
Die sind sehr angenehm, denn sie richten sich nach den Öffnungszeiten der Bank, also von 8.30 bis 16.30 Uhr mit einer Mittagspause von halb eins bis zwei Uhr. Und mittwochs haben wir ab 12.30 Uhr geschlossen, arbeiten aber dann donnerstags bis 18 Uhr. Und die Wochenenden sind frei!


Was macht Ihnen am meisten Spaß?
Ich stehe gerne am Schalter, was bei uns „Muschelzeit“ heißt. Denn jeder Kunde, der auf mich zukommt, ist eine neue Herausforderung und ich bin stolz, wenn ich ihm weiterhelfen konnte.


Welche Fortbildungs- und Aufstiegschancen haben Sie?
Nach den drei Jahren Ausbildung kann man sich weiter spezialisieren und herausfinden, was einem wirklich liegt. Zum Beispiel kann man in die Immobilienabteilung gehen oder ins Vermögensmanagement und als Finanzberater arbeiten.


Was ist das Besondere an Ihrem Ausbildungsbetrieb?
Zum einen ist es die Größe der Bank, die ja unheimlich viele Filialen und damit auch Chancen und Möglichkeiten bietet und zum anderen wird hier wirklich viel für die Azubis getan.


Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Dass ich meine Ausbildung mit guten Noten beende und dann übernommen werde.

 

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erstellt am 18.Okt.2013 | 06:00 Uhr

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