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Sylter Rundschau

23. September 2017 | 02:33 Uhr

„Ich bin fassungslos“

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Nach Spiegel-Artikel: Hebamme meldet sich zu Wort

von
erstellt am 01.Apr.2014 | 10:00 Uhr

Nachdem im Nachrichtenmagazin Spiegel vor gut einer Woche schwere Vorwürfe gegen Gynäkologen und Mitarbeiter der seit Ende vergangenen Jahres geschlossenen Geburtenstation in der Asklepios Nordseeklinik erhoben wurden, meldet sich nun Inselhebamme Cornelia Bäcker zu Wort. Sie war vom Sommer 2010 bis zur Schließung der Geburtenstation Beleghebamme in der Nordseeklinik. Bäcker kritisiert vor allem, dass Asklepios zwei Todesfälle von Säuglingen in der Nordseeklinik nun als Argument benutze, um die Schließung der Station zu rechtfertigen: „Das ist traurig genug – ich bin fassungslos, dass dieses Thema nun noch einmal aufgerollt wird, um uns in den Dreck zu ziehen.“ Dem im Spiegel erhobenen Vorwurf, dass in der Geburtenstation offenbar jahrelang „gegen die Regeln der ärztlichen Sorgfalt“ verstoßen worden sei, widerspricht Bäcker vehement: „Die Gynäkologen und wir Hebammen haben dort gute Arbeit geleistet.“

Zudem betont sie, dass sie bei der letzten internen Überprüfung ihrer Arbeit ein positives Feedback erhalten habe.

Trotz aller dieser nachträglichen Querelen bedaure sie es trotzdem, dass die Geburtenstation schließen musste.

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