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Windsurf World Cup Sylt : Hoffen auf den richtigen Wind

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Das weltweit größte Windsurf-Event ist eröffnet. Mit dem traditionellen „Einmarsch der Nationen“ begann am Freitagnachmittag der Windsurf World Cup auf Sylt. Bis zum 6. Oktober geht es für 151 Akteure um Titel und Preisgelder.

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erstellt am 27.Sep.2013 | 17:41 Uhr

Unter dem Beifall von Tausenden Zuschauern haben sich zum Auftakt des GP Joule Windsurf World Cups Sylt die besten Surferinnen und Surfer aus 35 Nationen fahnenschwenkend in der Westerländer Musikmuschel präsentiert. Wie an keinem anderen Ort der Welt wird der zehntägige Worldcup in Westerland gefeiert und zelebriert.

Während die Surfmeile auf der Promenade bereits voll von Menschen ist, hoffen Veranstalter, Akteure und Fans nun auf ordentlich Wind, damit ab Sonnabend mit den Wettkämpfen begonnen werden kann.

Auch bei der Pressekonfernez am Vormittag waren sich Weltmeister Philip Köster, Altmeister Bernd Flessner sowie Cup-Organisator Matthias Neumann und Tourismusdirektor Peter Douven einig in dem Wunsch nach Wind - und zwar aus der richtigen Richtung. Am liebsten also aus Südwest mit sechs Windstärken - der besten Voraussetzung für die Königsdisziplin Wellenreiten.

„Das Wetter scheint die nächsten Tage dafür zwar etwas schwierig zu werden, aber auf Sylt weiß man ja nie. Das kann sich stündlich ändern und wenn die Bedingungen da sind, ist es ein absoluter Top-Spot, aber auch sehr hart“, befand Philip Köster. Nach seinem zweiten Platz vor einer Woche in Klitmöller gestand der 19-jährige Titelverteidiger offen ein, dass die ungewohnte Niederlage „ein komisches Gefühl“ gewesen sei. „Aber sowas passiert eben mal.“

Bernd Flessner mit seinen 44 Jahren erinnerte sich derweil an den schönsten Moment seiner bislang 24 Teilnahmen auf Sylt: „Das war mein zweiter Platz im Wellenreiten 1991 – hier auf Sylt vor heimischem Publikum auf dem Treppchen zu stehen ist das Größte.“ Auf Sylt wird „Flessi“ diese Woche seine Profikarriere nach 26 Jahren beenden und ist sich sicher: „Philip wird die Szene auch in den nächsten Jahren dominieren.“

Zufrieden blickten die beiden Initiatoren und Macher des größten Windsurf-Events der Welt auf das von Ihnen Geschaffene. Für Tourismuschef Peter Douven ist der Cup „real gewordene Vision“, nachdem er vor über 20 Jahren mit Organisator Matthias Neumann (damals noch selbst Teilnehmer) den Traum hatte, etwas vergleichbares wie den Ski-Weltcup in Kitzbühel oder Wimbledon im Tennis zu schaffen.

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