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Kampf um die Odde : Hörnumer Bürgervertreter kämpfen für ihre Odde

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Politiker und Anwohner wollen sich für den Erhalt der Hörnumer Odde einsetzen. Als erstes soll Ministerpräsident Albig während seines Besuchs zu dem Thema befragt werden.

shz.de von
erstellt am 12.Sep.2013 | 06:00 Uhr

Die Sandverluste an der Hörnumer Odde waren Thema in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter. Beschlossen wurde, Ministerpräsident Torsten Albig bei seinem Besuch in List am 18. September auf die Hörnumer Sorgen aufmerksam zu machen und im Küsten- und Katastrophenausschuss Forderungen nach Sandaufspülungen an der Odde aufzustellen.

Der Hintergrund: Am 28. August hatte Bürgermeister Rolf Speth eine Ortsbegehung mit den Experten des Kielter Umweltministeriums gemacht (die SR berichtete). „Ich hatte Angst, dass das untere Leuchtfeuer herunterfällt, wenn noch mehr Sand unterhalb des Tetrapodenlängswerkes verloren geht“, erklärt Speth. Er hätte es gerne gesehen, wenn das Umweltministerium kurzfristig eine Aufspülung von einigen tausend Qubikmetern Sand bewilligt hätte, um die Odde vor den Herbst- und Winterstürmen abzusichern. „Aber das haben die Kieler abgelehnt.“ Stattdessen hätte Dietmar Wienhold, Leiter der Küstenschutzabteilung, zugesichert, sofort einzuschreiten, wenn die Ortslage gefährdet sei.

„Ich mache mir große Sorgen, dass die Odde im Herbst und Winter richtig viel Sand verliert“, sagte Speth. Im nächsten Jahr hofft er auf die Unterstützung durch die Landespolitik.

 

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