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Anbindung der Westküste : Großer Gesprächsbedarf zum Thema Autozug

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Wirtschaftsausschuss des Kreistages Nordfriesland will über aktuellen Sachstand des Vergabeverfahrens beraten

von
erstellt am 20.Apr.2015 | 05:30 Uhr

Die Railroad Development Corporation (RDC) Deutschland hat einen zehnjährigen Rahmenvertrag für elf Abfahrten ihres Autozuges erhalten, das Vergabeverfahren für insgesamt 59 weitere Fahrplantrassen läuft derzeit noch. Auch der Kreis Nordfriesland nimmt die Entwicklung der Autozug-Verbindung zwischen Niebüll und Sylt hinsichtlich seiner Auswirkungen auf die Insel, den Pendel- wie den übrigen Bahnverkehr, insbesondere den Schienenpersonennahverkehr innerhalb Nordfrieslands und entlang der Westküste mit besonderer Aufmerksamkeit zur Kenntnis, heißt es aus Husum. Um der „aufkommenden Sorge und Unsicherheit in der Region“ zu begegnen, habe der Kreistag Nordfriesland bereits Mitte März beschlossen, kurzfristig Sachkundige zu einer Beratung über den aktuellen Sachstand im Vergabeverfahren in den Wirtschaftsausschuss einzuladen. Diese Veranstaltung findet zu Beginn der Sitzung am 5. Mai ab 14 Uhr statt, teilte Pressesprecher Hans-Martin Slopianka mit.

Für den Tagesordnungspunkt sind zirka 90 Minuten vorgesehen. Zu Beginn soll die ausschreibende Stelle den aktuellen Sachstand des Vergabeverfahrens darstellen. Danach können die anderen geladenen Sachkundigen den Bericht kurz ergänzen. Anschließend soll es eine Frage- und Diskussionsrunde geben. Laut Kreistagsbeschluss ist das Ziel der Beratung, die kommunale Politik und Öffentlichkeit über den Sachstand des Vergabeverfahrens zu informieren und sich über mögliche Konsequenzen und gegebenenfalls realisierbare Lösungsansätze auszutauschen. Zu den Teilnehmern gehören Vorstandsmitglieder der für den Syltshuttle zuständigen DB Fernverkehr AG sowie der DB Netz AG und des Bewerbers RDC Deutschland, außerdem Vertreter des Landes Schleswig-Holstein, der Bundesnetzagentur und der Nord-Ostsee-Bahn (NOB). Ihre Teilnahme an der Sitzung ebenfalls bestätigt hat gegenüber der Sylter Rundschau Birte Dettmers, die Geschäftsführerin der FRS Helgoline, die die Syltfähre betreibt.






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