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Glasfaserkabel: Liebing kritisiert DB Netz AG

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Der Sylter CDU-Bundestagsabgeordnete Ingbert Liebing begrüßt die Entscheidung der Bundesnetzagentur, die Bahn AG zu verpflichten, auf dem Hindenburgdamm die Verlegung von Glasfaserkabeln zu ermöglichen (wir berichteten). „Allerdings ist es bedauerlich, dass es erst zur Androhung eines Zwangsgeldes gegenüber der Deutschen Bahn bedarf“, so Liebing. Da die Bahn rechtlich verpflichtet sei, ihre Infrastruktur für den Ausbau schneller Internetverbindungen zur Verfügung zu stellen, sei nicht in Ordnung, wenn sie dies unterlaufe. „Der Ausbau schneller Internetverbindungen ist zwingende Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg gerade in Randlagen wie der Insel.“

Dass die Notwendigkeit, für schnellere Internetverbindungen auch neue Leitungen zu verlegen, im Widerstreit unterschiedlicher Interessen hängen bleibe, sei inakzeptabel. Einerseits gibt es das Interesse des Naturschutzes, keine Leitungen nicht durch den Nationalpark Wattenmeer zu ziehen. Dies bedeutet eine Konzentration solcher Verbindungen über den Hindenburgdamm. Andererseits lässt die Bahn als Eigentümerin des Dammes derartige Infrastrukturmaßnahmen nicht zu und verweist auf das Wattenmeer. „Am Ende passiert gar nichts – und das ist die schlechteste von allen Lösungen.“

Auch auf Sylt gebe es nach wie vor Versorgungslücken beim schnellen Internet. Dies sei gerade für eine touristische Top-Destination ein großer Wettbewerbsnachteil und daher nicht zu akzeptieren.

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erstellt am 31.Jan.2014 | 00:34 Uhr

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