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Seehunde : Gerettet, gepflegt und zurück in die Freiheit

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Seehund Ole schwimmt wieder frei in der Nordsee. Zwei Monate lang war er in der Seehundaufzuchtstation aufgepäppelt worden.

shz.de von
erstellt am 26.Aug.2016 | 04:56 Uhr

Ole darf wieder frei in der Nordsee schwimmen: Der kleine Seehund war im Juni in Kampen gefunden worden. Gemeinsam mit anderen Säugern wurde er jetzt – nach zwei Monaten in der Seehundstation Friedrichskoog – wieder ausgewildert. „Ich freue mich sehr, dass der Kleine wieder in der Freiheit ist“, sagt Birgit Malich, Inhaberin der Lister Apotheke und Patin des Säugers. Der Heuler wurde mit ihrer finanziellen Unterstützung in der Seehundstation betreut.

Seit rund vier Jahren übernehmen Malich und ihr Team – für 250 Euro im Jahr – Patenschaften für Seehunde, die auf der Insel gefunden werden. „Sobald die Seehunde, die an den Stränden im Norden entdeckt werden, fit genug sind und mindestens 25 Kilogramm wiegen, werden sie wieder freigelassen“, sagt Janne Sundermeyer. Vorher prüfe ein Tierarzt, ob die Jungtiere wieder allein überleben können“, sagt die Biologin. Zuletzt sind am Montag neun Heuler vor der Dithmarscher Küste nahe Friedrichskoog in ihre Heimat, den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer , „entlassen“ worden.

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